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Der Rest der 13.200 Fans stellte sich hingegen hinter den Burgenländer. Von einer geschlossenen Unterstützung für die Truppe von Josef Hickersberger war nichts zu bemerken.
"@ ÖFB: Im Hanappi nur Rapid!"
Der Rapid-Anhang platzierte sich wie gewohnt auf der Westtribüne und machte via Plakat klar, was man von Länderspielen in "St. Hanappi" hält: "@ ÖFB: Im Hanappi nur Rapid!".
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Genauso wenig das Plakat, das auf der Westtribüne nach der Pause gehisst wurde: "Kommerz und Repression für ein Event, das uns nicht interessiert und bei dem Österreich jedes Spiel verliert."
Fanatiker stürmen Richtung Corner-Fahne
Als Ivanschitz dann einen Corner vor der "West" trat, stürmten Dutzende Fanatiker erbost in Richtung Corner-Fahne; sie und geworfene Gegenstände wurden jedoch durch den Zaun und ein Sicherheitsnetz gestoppt.
Jede Ballberührung von Ivanschitz wurde mit einem gellenden Pfeifkonzert bedacht, zudem wurde der 23-jährige Griechenland-Legionär mit Hasstiraden eingedeckt.
Der Rest des Stadions versuchte Ivanschitz zu unterstützen, die Folge war daher an Stelle einer geschlossenen ÖFB-Unterstützung das höchst kuriose "Duell" auf den Rängen.
Abgang bei Rapid sorgt für Unmut
Ivanschitz war bis Jänner 2006 Rapid-Spieler, 2003 Österreichs Fußballer des Jahres und 2005 einer der wichtigsten Bestandteile der Rapid-Meistertruppe. Sein Transfer Anfang 2006 zu Liga-Konkurrent Salzburg hatte bereits damals für heftige Wellen gesorgt, der Unmut einiger Rapid-Fans scheint sich nach wie vor bei weitem nicht gelegt zu haben.
Seit August 2006 spielt Ivanschitz für Panathinaikos. Ex-Teamchef Hans Krankl hatte Ivanschitz im Oktober 2003 mit 19 Jahren und 361 Tagen zum jüngsten ÖFB-Nationalteamkapitän der Geschichte gemacht.
Erstmals seit dem 0:1 gegen Norwegen im November 2002, dem Abschiedsspiel von Rekordteamspieler Andreas Herzog, fand wieder ein Ländermatch im Hanappi-Stadion statt. Die Zuschauerzahl kam nicht an den Schnitt bei Rapid-Heimspielen der abgelaufenen Saison (mehr als 15.000) heran, von einem ausverkauften Haus war man bei 13.200 Fans weit entfernt.
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