Basketball

Houston und Utah in NBA-Play-offs vor Aufstieg

Die Houston Rockets und Utah Jazz haben am Montagabend (Ortszeit) mit klaren Erfolgen jeweils auf 3:1 in den „Best of seven“-Serien der Play-off-Auftaktrunde der National Basketball Association (NBA) gestellt.

Der Grunddurchgangssieger aus Texas feierte einen 119:100-Auswärtssieg über die Minnesota Timberwolves, das Team aus Salt Lake City einen 113:96-Heimerfolg über Oklahoma City Thunder.

Derrick Favors und Donovan Mitchell (Utah Jazz) jubeln

AP/Rick Bowmer

Harden trumpft auf

Angeführt von James Harden, der trotz eines Starts mit sieben Fehlwürfen am Ende mit 36 Zählern Topscorer der Partie war, dominierten die Rockets das Gastspiel in Minneapolis vor allem im dritten Viertel: Der Abschnitt ging mit 50:20 an den Titelfavoriten.

Harden erzielte alleine in diesen zwölf Minuten 22 Punkte und damit Play-off-Clubrekord. Die NBA-Postseason-Bestmarke für die meisten Zähler in einem Viertel der Los Angeles Lakers aus dem Jahr 1962 verpasste Houston nur um einen einzigen Zähler.

Auch in Salt Lake City fiel im dritten Viertel die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber, die erst 1:43 Minuten vor der Halbzeit mit 50:49 erstmals in Führung gegangen waren. Danach dominierten die von Rookie Donovan Mitchell (33 Punkte/sieben Rebounds) angeführten Jazz die Partie. Zur Pause hieß es 58:52 für Utah, vor dem Schlussviertel bereits 90:73. Diesen Vorsprung hielt das Team von Cheftrainer Quin Snyder bis zum Ende.

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Dukes trotz Overtime-Niederlage bei Gunners im Play-off

Die Klosterneuburg Dukes haben sich am Montagabend trotz einer Niederlage den letzten Play-off-Platz in der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) gesichert. Die Niederösterreicher unterlagen zum Abschluss der vorletzten Runde bei den Oberwart Gunners nach einer spannenden Partie und zwei Verlängerungen mit 100:102 (93:93,85:85,54:47). Den Burgenländern bleibt trotz des Erfolges nur Platz sieben.

Sie hätten ihr letztes Heimspiel im Grunddurchgang mit 22 Punkten Differenz gewinnen müssen, um die Chance auf die Top Sechs zu wahren. Das war in keiner Phase des Spiels in Reichweite. Immerhin reichte es zum Saisonabschied von den eigenen Fans noch zu zwei Punkten. Klosterneuburg kann sich durch die Niederlage in der letzten Runde am kommenden Sonntag von Platz sechs aus nicht mehr verbessern.

Leader Bulls Kapfenberg und Verfolger Traiskirchen Lions waren schon als fixe Semifinalisten festgestanden. Der Dritte Swans Gmunden trifft im „Best of three“-Viertelfinale auf Klosterneuburg. In der letzten Runde vor den Play-offs geht es zwischen den punktegleichen Flyers Wels und BC Vienna noch um Rang vier bzw. das Heimrecht im Viertelfinale. Wels gastiert am Sonntag in Klosterneuburg, Vienna empfängt Oberwart.

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Fussball

Ex-Austria-Trainer Fink neuer Grasshoppers-Coach

Der frühere Austria-Trainer Thorsten Fink übernimmt mit sofortiger Wirkung das Traineramt beim Schweizer Super-League-Club Grasshopper Zürich und wird damit Betreuer der Österreicher Heinz Lindner und Marco Djuricin. Das gab der abstiegsgefährdete Verein am Montag bekannt.

Der Deutsche, der einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr erhielt, war von Sommer 2015 bis Februar 2018 Austria-Coach. Davor war er unter anderem in der Schweiz beim FC Basel engagiert, mit dem er zweimal Meister wurde und zweimal in der Champions League spielte.

Bei den Grasshoppers wird der 50-Jährige Nachfolger von Murat Yakin. Der Traditionsclub ist fünf Runden vor Schluss als Tabellensiebenter nur vier Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.

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Junuzovic verlässt Bremen mit Saisonende

Kapitän Zlatko Junuzovic wird seinen auslaufenden Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängern und die Norddeutschen nach dieser Saison verlassen. Das teilte der deutsche Fußball-Bundesligist am Montag mit.

„Es war eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Ich habe bei Werder über sechs sehr emotionale Jahre erlebt“, sagte der 30-jährige Ex-ÖFB-Teamspieler. Wohin es ihn zieht, wollte Junuzovic noch nicht verraten. „Die Entscheidung ist bereits gefallen. Aber es stehen noch einige Details aus, sodass ich jetzt noch nicht mehr verraten kann.“

Werder wollte den Mittelfeldspieler halten, hatte ihm aber ein Angebot zu reduzierten Bezügen gemacht. Junuzovic zählt zu den Großverdienern bei Werder. „Wir haben immer wieder betont, wie wichtig Zlatko mit seiner Qualität auf und neben dem Platz für die Mannschaft ist. Daher hätte ich es gerne gesehen, wenn er auch weiterhin das Werder-Trikot getragen hätte. Aber ich kann seine Entscheidung auch verstehen“, sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt.

Junuzovic war im Jänner 2012 von Austria Wien zum norddeutschen Traditionsclub gewechselt. Seither brachte er es in 185 Bundesliga-Spielen auf 21 Tore und 52 Vorlagen. Zuletzt war der Spielmacher der Bremer von Trainer Kohfeldt mehrfach auf die Ersatzbank verbannt worden.

Nürnberg nach Sieg in Kiel nahe am Bundesliga-Aufstieg

Der 1. FC Nürnberg hat am Montag einen großen Schritt in Richtung deutscher Bundesliga gemacht. Die Franken feierten in der zweiten Liga einen 3:1-Auswärtssieg gegen Holstein Kiel und festigten damit drei Runden vor Schluss Platz zwei, der zum direkten Aufstieg berechtigt, mit fünf Punkten Vorsprung auf die drittplatzierten Kieler.

Der Österreicher Georg Margreitter brachte Nürnberg in der neunten Minute in Führung, nach dem Ausgleich durch Kingsley Schindler (12./Elfmeter) fixierte Hanno Behrens (25., 51.) mit einem Doppelschlag den Sieg der Gäste.

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PAOK-Protest abgewiesen: AEK Athen als Meister bestätigt

Nach dem abgewiesenen Einspruch des Skandalclubs PAOK Saloniki darf der griechische Traditionsverein AEK Athen endgültig seine erste Meisterschaft nach 24 Jahren bejubeln. Der griechische Fußballverband (EPO-HFF) bestätigte am Montag die harten Strafen für den Tabellenzweiten PAOK. Damit kann AEK zwei Runden vor Saisonende mit 66 Punkten nicht mehr vom ärgsten Verfolger (58) eingeholt werden.

Die griechische Sportjustiz hatte Anfang April nach einem Skandal mit einem Revolver-Auftritt von PAOK-Besitzer Iwan Savvidis auf dem Spielfeld und den Abbruch des Spiels gegen AEK dem Club unter anderem drei Punkte abgezogen. Athen wurde in dem Spiel mit 3:0 zum Sieger erklärt. Die Partie war am 11. März abgebrochen worden, nachdem Savvidis aus Protest gegen eine Abseitsentscheidung mit einem Revolver an seinem Gürtel auf das Spielfeld gegangen war.

FIFA forderte harte Maßnahmen

Dieses Jahr war es auch an anderen Spieltagen zu Krawallen und Ausschreitungen gekommen. Die Meisterschaft musste für drei Wochen unterbrochen werden. Der Weltverband (FIFA) hat harte Maßnahmen vom griechischen Fußballverband und dem Staat gefordert. Andernfalls drohe den Griechen der Ausschluss aus allen internationalen Wettbewerben.

Alle blicken nun auf das brisante Cupendspiel am 12. Mai zwischen AEK und PAOK. Die griechische Sportpresse befürchtet einen Rausschmiss des griechischen Fußballs aus der FIFA, sollte es dabei erneut zu Ausschreitungen kommen.

Barcelona gewinnt zum zweiten Mal Youth League

Die U19-Mannschaft des FC Barcelona hat am Montag zum zweiten Mal den Titel in der UEFA Youth League gewonnen. Die Katalanen setzten sich am Montag im Finale in Nyon gegen Chelsea mit 3:0 (1:0) durch. Die Torschützen waren Alejandro Marques (33., 52.) und Abel Ruiz (92.).

Jubel von Oscar Mingueza, Alex Collado, Carles Perez und Alejandro Marques  (alle Barcelona)

APA/AP/Laurent Gillieron

Barcelona hatte bereits in der Premierensaison des europäischen Nachwuchsfußballbewerbs 2013/14 die Trophäe geholt. Danach triumphierte zweimal in Folge der diesjährige Finalgegner Chelsea. Im Vorjahr konnte Red Bull Salzburg den Titel gewinnen. Heuer scheiterten die „Bullen“ im Achtelfinale am FC Porto (1:3).

Messi kassiert laut „France Football“ am meisten

Lionel Messi ist laut dem französischen Fachmagazin „France Football“ der am besten verdienende Fußballer in dieser Saison. Der Argentinier kassiert dem Bericht zufolge inklusive Prämien, Sponsoren- und Werbeeinnahmen 126 Mio. Euro. Der Star des FC Barcelona löste Cristiano Ronaldo ab, der auf 94 Mio. Euro kommt. In der vergangen Saison war Ronaldo (87,5 Mio. Euro) vor Messi (76,5 Mio. Euro) klassiert.

Die weiteren Spieler in den Top Fünf der Einkommensliste sind Neymar (Paris Saint-Germain, 81,5 Mio.), Gareth Bale (Real Madrid, 44 Mio.) und Gerard Pique (Barcelona, 29 Mio.). Bei den Trainern führt Jose Mourinho von Manchester United die Rangliste mit 26 Mio. Euro vor Chinas Nationalcoach Marcello Lippi (23,0 Mio), Diego Simeone (Atletico Madrid, 22 Mio.), Zinedine Zidane (Real Madrid, 21 Mio.) und Josep Guardiola (Manchester City, 20 Mio.) an.

Bundesliga

Geldstrafen für Austria und Rapid nach Derby-Vorfällen

Der Senat 1 der Fußball-Bundesliga hat am Montag empfindliche Geldstrafen gegen Austria und Rapid aufgrund der Vorfälle im Derby am 15. April verhängt. Die „Veilchen“ müssen „wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und missbräuchlicher Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen“ 40.000 Euro zahlen, die Hütteldorfer haben wegen Pyrotechnik-Vergehen ihrer Fans 20.000 Euro zu berappen.

Beim 4:0-Sieg Rapids im Happel-Stadion war unter anderem eine Fotografin von einem aus dem Austria-Fansektor geworfenen leeren Rauchtopf getroffen worden, erlitt eine eine Platzwunde am Kopf und musste im Spital behandelt werden.

St. Pöltens Stec ein Spiel gesperrt

Außerdem sprach der Senat 1 gegen St. Pöltens David Stec eine Sperre für ein Spiel wegen Verhinderung einer offensichtlichen Torchance aus. Der Verteidiger hatte am Samstag im Auswärtsmatch gegen Mattersburg (1:1) Andreas Gruber im Strafraum gefoult und dafür die Rote Karte gesehen.

Europa League

Salzburg-Spiel in Marseille ausverkauft

Das Halbfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen Olympique Marseille und Red Bull Salzburg am Donnerstag ist ausverkauft. Im Stade Velodrome wird mit einem Besucherrekord für Europacup-Spiele gerechnet. Bisherige Bestmarke waren 61.882 Zuschauer im Viertelfinal-Rückspiel gegen RB Leipzig (5:2) gewesen.

Die Arena in Marseille fasst 67.394 Besucher. Wie viele genau am Donnerstag im Stadion sein werden ist von den Sicherheitszonen und vom Fanaufgebot der Salzburger abhängig. Beim Start des freien Verkaufs gab es am Sonntag wegen des großen Andrangs gröbere technische Probleme. Laut OM-Angaben hatten 45.000 Fans gleichzeitig versucht, online Tickets zu erwerben.

Auch das Rückspiel am Donnerstag in einer Woche (3. Mai) wird mit 29.520 Zuschauern ausverkauft sein - wie in den Runden davor gegen Borussia Dortmund und Lazio Rom. Die erste Verkaufsphase für Dauerkartenbesitzer läuft seit Donnerstag, die zweite für Fancard-Besitzer und Kinderclub-Mitglieder startet am Dienstag, eine dritte für bereits registrierte Kunden je nach Verfügbarkeit am Mittwoch.

Marseilles Sakai verpasst Hin- und Rückspiel

Marseille muss nicht nur im Hin-, sondern auch im Rückspiel auf den Japaner Hiroki Sakai verzichten. Der 28-jährige Außenverteidiger erlitt am Samstag im Ligaspiel gegen Lille (5:1) eine Bänderzerrung im linken Knie und fällt mindestens drei Wochen aus. Das gab der Club am Montag bekannt.

Marseilles Stammtorhüter Steve Mandanda verpasst aufgrund der Folgen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel zumindest das Hinspiel. An seiner Stelle wird wie in den vergangenen Wochen Yohann Pele das OM-Tor hüten.

Eishockey

EBEL-Saison 2017/18 mit zweitmeisten Zuschauern

Die abgelaufene Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hat die zweitmeisten Besucher in der 15-jährigen EBEL-Geschichte verzeichnet. Mit insgesamt 1.228.596 Zuschauern wurde ein Schnitt von 3.357 erzielt. Lediglich die Saison 2012/13 war mit 1,323 Mio. besser besucht.

Die Nummer eins bei den Fans waren die Liwest Black Wings Linz mit 156.345 Zuschauern vor den Vienna Capitals (154.737), Medvescak Zagreb (148.292), Meister HC Bozen Südtirol (132.063), Red Bull Salzburg (104.782) und dem KAC (102.987). Im Play-off wurde mit insgesamt 186.526 Zuschauern (Schnitt: 4.441) ein neuer Bestwert aufgestellt.

Chronik

29-Jähriger stirbt nach Kollaps bei London-Marathon

Ein 29-jähriger Läufer ist nach einem Kollaps während des London-Marathons in einem Krankenhaus verstorben. Matt Campbell, der erst kürzlich den Manchester-Marathon in einer Zeit unter drei Stunden beendet hatte, lief in Erinnerung an seinen vor zwei Jahren verstorbenen Vater. Das gaben die Organisatoren am Montag bekannt. Die Todesursache ist noch ungeklärt.

Campbell war ein Koch mit gewisser Prominenz, er erreichte im vergangenen Jahr in der BBC-TV-Show „Masterchef: The Professionals“ das Semifinale.

Olympia