WM-Notizen

Shaqiri und Xhaka mit provokanter Jubelgeste

Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka, die Torschützen beim 2:1-Sieg der Schweiz gegen Serbien, haben mit ihrer Jubelgeste für Aufregung gesorgt. Beide Torschützen formten am Freitag nach ihren Treffern mit den Händen den Doppeladler, der auf der albanischen Flagge zu sehen und ein Zeichen des Nationalstolzes ist.

Granit Xhaka formt beim Torjubel mit seinen Händen den albanischen Doppeladler

AP/Keystone/Laurent Gillieron

Shaqiri und Xhaka sind zwei der Schweizer Teamspieler mit albanischen Wurzeln, was an diesem Abend besonders brisant war: Das Kosovo mit seiner albanischen Bevölkerungsmehrheit wurde nach dem Jugoslawien-Krieg aus Serbien herausgelöst. In Serbien ist das Kosovo nicht als Staat anerkannt.

„Es ist ein Sieg für die Familie, die Schweiz, Albanien, den Kosovo. Die Geste war für die Leute, die mich immer unterstützt haben, sie war nicht gegen den Gegner gerichtet“, sagte Xhaka nach der Partie. Auch Shaqiri betonte: „Es geht um Fußball, nicht um Politik.“

WM-Spiele des Tages

Gruppe G: Belgien - Tunesien ab 14.00 Uhr

Fußball-WM, zweiter Spieltag Gruppe G

Beginn 14.00 Uhr:

Live in ORF eins und im Livestream

Belgien - Tunesien

Moskau, Spartak-Stadion, SR Marrufo (USA)

Mögliche Aufstellungen:

Belgien: Courtois - Vertonghen, Boyata, Alderweireld - Meunier, De Bruyne, Witsel, Carrasco - Mertens, Lukaku, E. Hazard

Tunesien: Ben Mustapha - Bronn, S. Ben Youssef, Meriah, Haddadi - Sassi, Shkiri, M. Ben Youssef, Badri - Ben Amor, Khazri

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Gruppe F: Südkorea - Mexiko ab 17.00 Uhr

Fußball-WM, zweiter Spieltag Gruppe F

Beginn 17.00 Uhr:

Live in ORF eins und im Livestream

Südkorea - Mexiko

Rostow am Don, SR Mazic (SRB)

Mögliche Aufstellungen:

Südkorea: Joo - Lee Y., Jang, Kim Y., Kim M. - Ki - Hwang, Lee J., Koo, Son - Kim S.

Mexiko: Ochoa - Salcedo, Ayala, Moreno, Gallardo - Guardado, Herrera - Layun, Vela, Lozano/Jimenez - Hernandez

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Gruppe F: Deutschland - Schweden ab 20.00 Uhr

Fußball-WM, zweiter Spieltag Gruppe F

Beginn 20.00 Uhr:

Live in ORF eins, im ORF.at-Liveticker und im Livestream

Deutschland - Schweden

Sotschi, SR Marciniak (POL)

Mögliche Aufstellungen:

Deutschland: Neuer - Kimmich, Boateng, Hummels/Süle, Hector - Khedira/Gündogan, Kroos - Müller, Özil, Reus - Werner

Schweden: Olsen - Lustig, Jansson/Lindelöf, Granqvist, Augustinsson - Claesson, Ekdal, Larsson, Forsberg - Berg, Toivonen

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Fussball-WM

Brasilien-Coach Tite verletzt sich beim Torjubel

Nach England-Coach Gareth Southgate hat sich mit Brasiliens Tite ein weiterer Cheftrainer bei der Fußball-WM in Russland verletzt. Der 57-Jährige zerrte sich am Freitag beim Torjubel nach Philippe Coutinhos Führungstor in der Nachspielzeit gegen Costa Rica einen Muskel. „Eigentlich wollte ich mit den Spielern mitjubeln. Aber ich musste dann zurück hinken“, sagte Tite nach dem 2:0-Sieg.

Southgate hatte sich laut Angaben des englischen Verbandes am Mittwoch beim Joggen die rechte Schulter ausgekugelt. Der Engländer kündigte an, sich künftig beim Jubeln etwas zurückzuhalten.

Neymar mit spätestem Tor der WM-Geschichte

Neymar hat am Freitag bei Brasiliens 2:0-WM-Sieg gegen Costa Rica in St. Petersburg für ein Rekordtor gesorgt. Mit seinem Treffer zum Endstand in der 97. Minute hat der Stürmerstar das späteste Tor in der Geschichte der Fußballweltmeisterschaften (in der regulären Spielzeit) erzielt. Laut Meldung der FIFA waren bisher vier Tore in der 95. Minute die spätesten Treffer.

Deutschland wohl ohne Hummels gegen Schweden

Die deutsche Fußballnationalmannschaft muss im WM-Gruppenspiel gegen Schweden am Samstag (20.00 Uhr) vermutlich auf Mannschaftsstütze Mats Hummels verzichten. „Er wird sehr wahrscheinlich nicht spielen können“, sagte Trainer Joachim Löw am Freitag.

Deutscher Fußballer Mats Hummels

APA/AFP/Patrik Stollarz

Der Verteidiger vom FC Bayern München habe sich im Training am Donnerstag den Halswirbel verrenkt. Ein Einsatz mache „keinen Sinn bei ihm“, sagte Löw. Als Ersatz könnte Bayern-Abwehrspieler Niklas Süle in die Startelf rücken.

Vermaelen und Kompany fehlen Belgien weiter

Belgien muss weiterhin auf seine Abwehrspieler Thomas Vermaelen und Vincent Kompany verzichten. Die beiden Verteidiger vom FC Barcelona und Manchester City stehen für das zweite Gruppenspiel am Samstag (14.00 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) gegen Tunesien noch nicht zur Verfügung, wie Trainer Roberto Martinez am Freitag in Moskau erklärte. „Außer Thomas und Vincent ist jeder bereit für einen Einsatz“, sagte der Spanier. 

Schweden fehlen im Abschlusstraining vier Spieler

Schweden hat am Freitag im Abschlusstraining vor dem zweiten Fußball-WM-Gruppenspiel gegen Deutschland auf vier Spieler verzichten müssen. Stürmer Isaac Kiese Thelin hatte bereits die Übungseinheit am Donnerstag wegen Schmerzen im Knöchel abgebrochen. Filip Helander, Pontus Jansson und Marcus Rohden seien wegen Magenschmerzen erst gar nicht mit nach Sotschi geflogen.

„Wir glauben noch daran, dass sie nachkommen werden“, sagte Trainer Janne Andersson am Freitag bei der letzten Pressekonferenz vor der Partie. Jansson war beim 1:0-Auftaktsieg gegen Südkorea kurzfristig für den fieberkranken Victor Lindelöf in die Startelf gekommen. Nun könnte am Samstagabend (20.00 Uhr, live in ORF eins) der umgekehrte Fall eintreten.

Russland auch gegen Uruguay ohne Dsagojew

Aufgrund seiner Oberschenkelverletzung fällt Russlands Offensivspieler Alan Dsagojew auch für die WM-Partie am Montag gegen Uruguay aus. „Er fliegt nicht mit nach Samara, sondern setzt in Moskau die Behandlung fort“, sagte Mannschaftsarzt Eduard Besuglow am Freitag. Der 28-Jährige von ZSKA Moskau mache aber Fortschritte. „Er könnte bis zum Achtelfinale fit sein“, sagte Besuglow.

Wegen der Muskelverletzung am linken Bein musste Dsagojew im WM-Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien (5:0) in der 23. Minute ausgewechselt werden. Der erfahrene Akteur gilt als wichtige Stütze im Team von Trainer Stanislaw Tschertschessow.

Fussball

Chicago-Cubs-Eigentümer will AC Milan erwerben

Eine US-amerikanische Familie mit einem geschätzten Milliardenvermögen hat ihr Interesse deponiert, die Mehrheit am italienischen Fußballclub AC Milan zu erwerben. Das gab The Ricketts family, Eigentümer des Baseballteams Chicago Cubs, am Freitag bekannt. Dem aktuellen Besitzer Li Yonghong droht ein Verlust seiner Macht beim Team aus Mailand.

Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Freitag berichtete, verpasste der chinesische Geschäftsmann eine Frist, bis zu der er das Kapital des Clubs mit rund 32 Millionen Euro refinanzieren sollte. Laut ANSA könne Li nun bei dem Serie-A-Club von dem US-Finanzunternehmen Elliott Management verdrängt werden.

Li hat Milan im April 2017 vom langjährigen Besitzer und ehemaligen italienischen Premierminister Silvio Berlusconi gekauft. Dafür hatte er sich auch Geld bei Elliott Management geliehen. Bis Oktober muss Milan rund 300 Millionen Euro an das US-Unternehmen zahlen. Zuletzt hatte es Spekulationen über die Finanzlage des chinesischen Geschäftsmanns gegeben.

Justin Kluivert wechselt zur AS Roma

AS Roma hat sich die Dienste von Justin Kluivert gesichert. Der Flügelspieler von Ajax Amsterdam unterschrieb beim Dritten der abgelaufenen Serie-A-Saison einen Fünfjahresvertrag. Die Römer sollen für den Transfer des 19-jährigen Sohnes der niederländischen Fußballlegende Patrick Kluivert 17 Millionen Euro an Amsterdam überweisen.

Justin Kluivert (Ajax)

APA/AFP/Olaf Kraak

Justin Kluivert, der in dieser Saison elf Tore für Ajax erzielte, wandelt spätestens seit jetzt auf den Spuren seines prominenten Vaters. Der spätere Stürmerstar des FC Barcelona wählte vor gut 30 Jahren ebenfalls die italienische Liga als erste Auslandstation seiner Profikarriere. Er schloss sich damals Milan an. Ajax ist in der zweiten Qualifikationsrunde für die Champions League Gegner von Sturm Graz.

Landhaus-Frauen bestreiten CL-Quali in Riga

Österreichs Frauen-Fußballvizemeister USC Landhaus Wien bestreitet sein Champions-League-Qualifikationsturnier vom 7. bis 13. August in Riga. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. In der lettischen Hauptstadt treffen die „Veilchen“ in der Gruppe sieben neben dem Gastgeberteam Rigas FS noch auf den kasachischen Champion BIIK Kazygurt und den griechischen Vizemeister Elpides Karditsas.

Neben dem Pool-Sieger schaffen auch die beiden besten Gruppenzweiten den Einzug in die Runde der letzten 32, für die Österreichs Serien-Double-Gewinner SKN St. Pölten ebenso wie 19 andere Mannschaften fix qualifiziert ist.

Van Bommel wird Eindhoven-Coach

Mark van Bommel wird nach der Fußball-WM in Russland neuer Trainer bei PSV Eindhoven. Der 41-Jährige, derzeit als Assistent seines Schwiegervaters Bert van Marwijk mit Australien bei der Weltmeisterschaft dabei, erhält beim niederländischen Meister einen Dreijahresvertrag.

Mark van Bommel

picturedesk.com/dpa/Thomas Eisenhuth

Er tritt die Nachfolge von Phillip Cocu an, der zu Fenerbahce Istanbul in die Türkei wechselt. Van Bommel war bereits von 1999 bis 2005 und in der Saison 2012/13 als Spieler für die PSV aktiv und gewann in dieser Zeit mit Eindhoven vier Meistertitel.

Bundesliga

Liga ändert Regeln für Kooperationsspieler

Die Clubs der Fußball-Bundesliga und 2. Liga haben sich auf ein neues Prozedere bei der Kooperationsspielerregelung geeinigt. Diese sollen künftig für maximal zwei Clubs pro Saison einlaufen dürfen.

Wie die Liga am Freitag in einer Aussendung bekanntgab, wird außerdem der zeitliche Ablauf im Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren geändert. Der Abgabetermin der Unterlagen wird vorverlegt. Die Abgaben haben künftig bis Anfang März zu erfolgen, das Lizenzierungsverfahren soll bis Mitte Mai abgeschlossen sein. Die Entscheidungen wurden im Rahmen der Clubkonferenz und der anschließenden Hauptversammlung am Donnerstag gefällt.

Keine Lex St. Pölten

Bei den Kooperationsspielern hielt die Liga fest, dass eine Diskussion bereits in diesem Frühjahr - und damit noch vor der Causa Wiener Neustadt - gestartet wurde. Die Niederösterreicher haben gegen den Einsatz von David Atanga im Relegationsduell mit dem SKN St. Pölten Protest eingelegt. Atanga bestritt in der abgelaufenen Spielzeit zuvor bereits Spiele für Salzburg und Liefering. Laut Regulativ des Fußballweltverbands (FIFA) darf ein Akteur aber nur für zwei Vereine pro Saison spielen. Die Bundesliga passte die Regelung nun diesbezüglich an.

Ab der neuen Saison dürfen außerdem maximal sechs Spieler aus derselben Spielklasse und maximal zwei desselben Clubs pro Saison ausgeliehen werden. Neu ist eine Obergrenze für verleihende Clubs. Sie dürfen maximal zehn Spieler an mehrere Vereine derselben Spielklasse verleihen.

Rapid längere Zeit ohne Schobesberger und Gartler

Rapid muss voraussichtlich längere Zeit auf Philipp Schobesberger verzichten. Der offensive Mittelfeldspieler wird wegen einer Hüftverletzung, die laut Clubangaben vom Freitag wohl eine Operation notwendig macht, schlimmstenfalls mehrere Monate ausfallen. Schobesberger hatte schon in der Saison 2016/17 wegen einer Knieverletzung monatelang pausieren müssen.

Auch Paul Gartler droht eine lämgere Pause. Bei dem Torhüter wird ein Kahnbeinbruch an der rechten Hand definitiv operiert.

St. Pölten holt Meisl aus Salzburg

Der SKN St. Pölten hat am Freitag den siebenten Neuzugang in der Sommertransferzeit vermeldet. Der 19-jährige Luca Meisl wird für ein Jahr von Red Bull Salzburg ausgeliehen. Nach Saisonende besitzt St. Pölten außerdem eine Kaufoption für den Defensivspieler. Meisl kam in der vergangenen Saison einmal in der Bundesliga zum Einsatz, 24 Spiele bestritt er für Liefering in der Ersten Liga.

Luca Meisl (RBS)

GEPA/Christopher Kelemen

Meisl führte als Kapitän auch die Salzburger Youth-League-Mannschaft aufs Feld und gewann mit dieser 2017 den Titel. St. Pöltens Trainer Dietmar Kühbauer war über die Verpflichtung des Innenverteidigers erfreut: „Mit Luca ist es uns gelungen, ein großes österreichisches Talent mit an Bord zu holen, das bei uns den nächsten Schritt machen will. Er hat sowohl im Nationalteam als auch auf Klubebene seine Qualitäten bereits unter Beweis gestellt.“

Golf

Schwab schafft Cut in Pullheim bei Köln

Golfprofi Matthias Schwab hat trotz einer schwachen zweiten Runde den Cut bei den BMW International Open der Europa-Tour in Pulheim bei Köln geschafft. Der Steirer spielte nach einer Par-Runde am Vortag am Freitag drei über Par und erreichte trotz zweier Doppelbogeys mit dem geteilten 52. Rang das Wochenende. Der 23-Jährige haderte in einer ersten Reaktion vor allem mit dem Putting.

Die Führung bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Tour-Station übernahm der Australier Scott Hend mit einem Gesamtergebnis von 138 Schlägen und damit sechs unter Par. Den Schlag des Tages bei böigem Wind lieferte Aaron Rai ab: Der 23-jährige Engländer versenkte auf der 16. Spielbahn, einem 153 Meter langen Par drei, seinen Abschlag direkt im Loch (Hole in one) und kassierte dafür den Sonderpreis des Titelsponsors: einen Sportwagen.

Rudern

Fünf ÖRV-Boote in Ottensheim weiter

Fünf Boote des Österreichischen Ruderverbands (ÖRV) haben beim Ruder-Weltcup in Ottensheim das Semifinale erreicht. Nach dem klaren Sieg von Magdalena Lobnig im Einer-Vorlauf stiegen in den olympischen Klassen über die Hoffnungsläufe auch Christoph Seifriedsberger/Ferdinand Querfeld (Zweier ohne) und der Vierer ohne auf sowie Paul Sieber und Anja Manoutschehri im nichtolympischen Einer. Julian Schöberl/Bernhard Sieber scheiterten.

Skispringen

Kofler nach Autoimmunerkrankung wieder im Training

Skispringer Andreas Kofler steht nach seiner überstandenen Autoimmunerkrankung wieder voll im Training. Gesundheitlich sehe sich der 34-Jährige fast wieder bei 100 Prozent, teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Freitag mit.

Die ÖSV-Adler absolvieren derzeit ihr Training am Faaker See in Kärnten und bereiten sich auf die neue Saison mit der Heim-WM in Seefeld vor. Kofler, der vor drei Wochen Vater einer Tochter wurde, steckt wieder voller Tatendrang. „Das ist genau, was ich brauche, um den Anschluss zur Mannschaft wiederzufinden. Das hat bisher sehr gut geklappt“, sagte der zweifache Olympiasieger.

Kofler hatte im vergangenen Jahr an keinem einzigen Wettbewerb teilnehmen können. „Das war natürlich nicht schön mitanzusehen, aber im Sport gibt es Höhen und Tiefen, die gehören dazu“, sagte Kofler. Der Skispringer hatte Probleme mit der Energie und beklagte, sein Körper bekämpfe die eigenen Zellen. Nun hofft der Tiroler auf eine Rückkehr bei der Heim-WM. „Vielleicht gelingt mir sogar das eine oder andere kleine Wunder, das ist mein Ziel“, erklärte er.

Mountainbike

Eliminator-Weltcup gastiert in Graz

Graz ist am 28. Juli erstmals Schauplatz eines UCI Mountainbike Eliminator-Weltcups. Es ist nach Columbus (USA) und Valterra (ITA) die dritte Saisonstation dieses Cross-Country-K.-o.-Bewerbes. Start und Ziel der 500-Meter-Strecke ist der Karmeliterplatz. Neben Ex-Weltmeister Daniel Federspiel ist Elias Tranninger das heißeste heimische Eisen, der Tiroler hat bisher die Plätze 7 und 10 belegt.

Beachvolleyball

Alle ÖVV-Duos in Ostrava gescheitert

Österreichs Beachvolleyballer sind am Freitag beim World-Tour-Turnier in Ostrava ausgeschieden. Die Vizeweltmeister Clemens Doppler/Alexander Horst mussten sich in der Zwischenrunde den Polen Mariusz Prudel/Jakub Szalankiewicz mit 0:2 geschlagen geben.

Noch in der Gruppenphase verloren Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig ihre entscheidenden Spiele um den Aufstieg. Ermacora/Pristauz unterlagen den Letten Martins Plavins/Edgars Tocs mit 0:2, Schützenhöfer/Plesiutschnig mussten sich den Japanerinnen Akiko Hasegawa/Azusa Futami ebenfalls mit 0:2 geschlagen geben.