Drei spanische Leichtathleten positiv getestet

Im Rahmen der spanischen Leichtathletikmeisterschaften im Juli sind drei Athleten positiv auf Dopingsubstanzen getestet worden. Das gab die Vorsitzende der spanischen Anti-Doping-Agentur am Donnerstag in ihrem Bericht an das Unterhaus des Parlaments bekannt.

Ana Munoz vermied es aber, die Namen der betreffenden Sportler zu nennen. Zwei der vorliegenden Dopingproben würden gemäß WADA-Richtlinien aber langfristige Sperren nach sich ziehen. Laut spanischen Medienberichten soll es sich um 3.000-m-Läufer Sergio Sanchez sowie die beiden Steeple-Spezialisten Alberto Lozano und Angel Mullera handeln.

Die Tests waren die ersten, welche die Agentur nach der Verschärfung des Anti-Doping-Gesetzes in Spanien durchführte. Die Gesetzesänderung war im Hinblick auf die schließlich gescheiterte Olympiabewerbung Madrids für die Spiele 2020 verabschiedet worden. Das neue Gesetz sieht unter anderem mehr Kompetenzen für die nationale Anti-Doping-Agentur sowie eine Anhebung der Geldstrafen für Dopingsünder auf bis zu 400.000 Euro vor.