Munas Dabbur (RBS)

GEPA/Felix Roittner

Auftakt für intensive Wochen

Vor dem Auswärtsspiel von Red Bull Salzburg am Samstag in der 22. Runde der tipico-Bundesliga gegen Cashpoint Altach spricht die Statistik ganz klar für den Meister. Bereits seit 23 Pflichtspielen sind die „Bullen“ ungeschlagen und haben obendrein die jüngsten fünf Duelle mit den Vorarlbergern gewonnen. Daher meinte Altach-Coach Klaus Schmidt: „Wir brauchen einen Schokoladentag, um irgendetwas zu holen.“

Tipico-Bundesliga, 22. Runde

Samstag, Beginn 16.00 Uhr:

Altach - Salzburg

Cashpoint Arena, SR Grobelnik

Mögliche Aufstellungen:

Altach: Kobras - Lienhart, Zech, Netzer, Schreiner - Zwischenbrugger - Gebauer, Salomon, Ngwat-Mahop, Honsak - Grbic

Salzburg: Walke - Lainer, Ramalho, Caleta-Car/Onguene, Ulmer - Haidara, Samassekou, X. Schlager, Berisha - Hwang, Dabbur

Sein Salzburg-Kollege Marco Rose könnte für das Gastspiel im Ländle ausfallen - der Deutsche hat mit einem grippalen Infekt zu kämpfen, weshalb sich Assistent Rene Aufhauser im Vorfeld zur Partie äußerte. „Altach ist ein schwer zu bespielender Gegner. Eine physisch starke Mannschaft, die auch technisch gut ist und im Umschaltspiel gefährlich werden kann“, warnte der ehemalige ÖFB-Teamspieler.

Auf seine Mannschaft wartet ein intensives Programm mit sieben Pflichtspielen innerhalb von 23 Tagen. „Wir haben eine tolle Phase vor uns. Es sind Wochen, in denen wir belohnt werden für die gute Ausgangsposition, die wir uns in der Meisterschaft und im Cup geschaffen haben. Wir sind in allen drei Bewerben noch erfolgreich dabei, jeder Spieler freut sich darauf, aber auch Anspannung ist zu bemerken“, sagte Aufhauser.

Auftritt von Admira als Vorbild

Während die Salzburger gleich zum Frühjahrsauftakt Puntigamer Sturm Graz um zwei Punkte von der Spitze verdrängten, befinden sich die Altacher als Siebenter im gesicherten Mittelfeld. 19 Punkte beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht St. Pölten, aber nur vier Zähler der Rückstand auf den vom LASK gehaltenen Rang fünf, der möglicherweise zur Europacup-Teilnahme reicht.

RBS-Trainer Marco Rose und Rene Aufhauser
GEPA/Felix Roittner
Rene Aufhauser wird den erkrankten Marco Rose in Altach wohl vertreten

Diese angenehme Ausgangsposition soll nun eine Überraschung gegen den großen Favoriten begünstigen. „Aber damit uns das gelingt, müssen wir top organisiert sein. Nur so haben wir eine Chance“, sagte Schmidt.

Dass sich Salzburg beim 2:1-Heimsieg gegen die Admira überraschend schwertat, hat der Altach-Coach mit großem Interesse registriert. „Wir haben uns das Spiel natürlich genau angeschaut und uns Gedanken darüber gemacht, ob die Admira-Spielweise auch für uns passt“, sagte Schmidt. Zumindest einige Aspekte könne man sich von den Südstädtern abschauen, meinte der Steirer.

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Publiziert am 09.02.2018

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