Snowboard

Schwer gestürzter Schairer erfolgreich operiert

Snowboardcrosser Markus Schairer ist nach seinem schweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang operiert worden. Wie der ÖSV am Montag bekanntgab, ist der Eingriff am LKH Feldkirch sehr gut verlaufen. Die untere Halswirbelsäule wurde stabilisiert. Schairer wird laut einer Mitteilung noch bis nächste Woche im Krankenhaus medizinisch betreut.

Der Vorarlberger hatte sich am vergangenen Donnerstag bei einem Sturz im Viertelfinale des olympischen Bewerbs einen Bruch des fünften Halswirbels zugezogen. Am Samstag wurde Schairer mit ärztlicher Begleitung aus Südkorea zurück nach Österreich geflogen.

Wie der ÖSV weiter bekanntgab, wird Schairer bis auf Weiteres keine Interviews geben. Auch die Pressestelle des LKH Feldkirch werde keine Auskünfte über seinen Gesundheitszustand erteilen.

Programm

Einsätze der Österreicher am Dienstag

Die Einsätze der Österreicher bei den XXIII. Olympischen Winterspielen in Pyeongchang am Dienstag (Uhrzeiten in MEZ):

Ski Freestyle
Herren-Halfpipe, Qualifikation (5.00 Uhr): Andreas Gohl, Marco Ladner, Lukas Müllauer

Ski nordisch
Nordische Kombination, Einzel, Großschanze (Springen/11.00 Uhr, Langlauf 10 km/13.45 Uhr): Wilhelm Denifl, Bernhard Gruber, Lukas Klapfer, Mario Seidl

Biathlon
Mixed-Staffel (12.15 Uhr): Nominierung noch offen

Bob
Damen, 1. und 2. Durchgang (12.50 Uhr/14.01 Uhr): Katrin Beierl/Victoria Hahn, Christina Hengster/Valerie Kleiser

Entscheidungen und Vorkämpfe am Dienstag

Dienstag, 20. Februar

Entscheidungen

Eiskunstlauf
2.00 Uhr: Eistanz, Kür

Ski Freestyle
2.30 Uhr: Damen-Halfpipe

Shorttrack
11.00 Uhr: Damen-Staffel 3.000 m

Biathlon
12.15 Uhr: Mixed-Staffel

Nordische Kombination
13.45 Uhr: Einzel Großschanze, Langlauf (10 km)

Vorkämpfe

Ski Freestyle
5.00 Uhr: Qualifikation Herren-Halfpipe

Nordische Kombination
11.00 Uhr: Einzel Großschanze, Springen

Shorttrack
11.00 Uhr: Qualifikation Damen 1.000 m, Herren 500 m

Bob
12.50 Uhr: Damen: 1. und 2. Durchgang

Eishockey
Herren/Play-off-Qualifikation:
4.10 Uhr: USA - Slowakei
8.40 Uhr: Slowenien - Norwegen
13.10 Uhr: Finnland - Südkorea
13.10 Uhr: Schweiz - Deutschland

Damen/Platzierungsspiele:
4.10 Uhr, Spiel um Platz sieben: Schweden - Korea
8.40 Uhr, Spiel um Platz fünf: Schweiz - Japan

Curling
Herren/Vorrunde:
1.05 Uhr: Großbritannien - Norwegen, Japan - Kanada, Südkorea - Schweiz, Italien - Schweden
12.05 Uhr: Schweiz - USA, Norwegen - Italien, Japan - Dänemark

Damen/Vorrunde:
6.05 Uhr: Kanada - China, USA - Südkorea, Großbritannien - Japan

Eishockey

Frauen-Teams von USA und Kanada erneut um Gold

Die USA und Kanada kämpfen zum dritten Mal in Serie um die olympische Goldmedaille im Frauen-Eishockey. Das US-Team gewann am Montag das erste Halbfinale gegen Finnland klar mit 5:0 (2:0 2:0 1:0). Kanada erreichte anschließend ebenfalls mit einem 5:0 (1:0 1:0 3:0) gegen die Olympischen Athletinnen aus Russland (OAR) das Finale am Donnerstag. Sowohl 2010 als auch 2014 hatte Kanada das Olympiaendspiel gegen die USA gewonnen.

Ronja Savolainen

APA/AFP/Jung Yeon-Je

Das Spiel um Bronze zwischen Finnland und dem OAR-Team findet bereits am Mittwoch statt. Überschattet wurde das erste Halbfinale von einer Verletzung der Finnin Ronja Savolainen, die mit dem Gesicht voran in die Bande geknallt war. Savolainen wurde einige Minuten später vom Eis getragen. „Ich bin okay, von daher ist alles gut“, sagte die Finnin anschließend.

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Weltverband will Koreas Frauen-Team weiterführen

Eishockey-Weltverbandschef Rene Fasel will Nord- und Südkorea mit ihrem gemeinsamen Frauen-Team auch nach den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang antreten lassen. „Derzeit denken wir darüber nach, das weiterzuführen“, sagte der IIHF-Präsident am Montag in Südkorea. „Wir müssen nun zum IOC gehen und das auch mit Nordkorea besprechen.“

Fasel wünscht sich einen erneuten gemeinsamen Auftritt bei den nächsten Winterspielen 2022 in Peking. „Einfach, um das gemeinsame Team zu behalten und es als Botschaft des Friedens zu haben. Wir sollten das wirklich fortsetzen“, betonte der Schweizer. Allerdings müsste sich das vereinte koreanische Team für die nächsten Winterspiele anders als für Olympia in Südkorea erst noch qualifizieren.

Noch nicht konkurrenzfähig

Zwar will die IIHF den Teilnehmerkreis in Peking von acht auf zehn Teams erhöhen, doch gilt eine sportliche Qualifikation Koreas als praktisch ausgeschlossen. Südkorea hatte für Pyeongchang in diesem Jahr als Gastgeber ein Startrecht. Im Jänner hatte sich Nordkorea als Zeichen der Entspannung zwischen den eigentlich verfeindeten koreanischen Staaten entschieden, Athleten zu den Winterspielen zu entsenden.

Per Sondergenehmigung wurde die südkoreanische Auswahl um zwölf Spielerinnen aus Nordkorea aufgestockt und startete als ein Team Korea. Sportlich war eine der größten Attraktionen der Winterspiele indes nicht konkurrenzfähig. In bisher vier Partien schoss die Mannschaft nur ein Tor und spielt am Dienstag gegen Schweden darum, nicht Olympialetzter zu werden.

Eisschnelllauf

Norweger Lorentzen gewinnt über 500 m

Der Norweger Havard Lorentzen hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang am Montag in 34,41 Sekunden den Sieg im Eisschnelllauf über 500 m gesichert. Silber ging mit einer Hundertstelsekunde Rückstand an Cha Min Kyu aus Südkorea, Bronze holte der Chinese Gao Tingyu (+0,24).

Havard Lorentzen

APA/AP/Petr David Josek

Für Norwegen war es die erste Goldmedaille im Eisschnelllauf bei diesen Winterspielen. Die Niederländer, die in acht Eisschnelllauf-Entscheidungen bereits sechs Goldene holten, gingen im Sprint leer aus. Ronald Mulder wurde als bester Niederländer nur Siebenter.

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Ski alpin

Shiffrin verzichtet auf Start in der Abfahrt

Mikaela Shiffrin verzichtet erwartungsgemäß auf einen Start in der olympischen Abfahrt am Mittwoch. Die 22-jährige RTL-Olympiasiegerin konzentriere sich stattdessen voll und ganz auf die auf Donnerstag vorverlegte Kombination, wie sie am Montag auf dem Twitter-Account des US-Teams betonte.

„So gerne ich auch die Olympiaabfahrt gefahren wäre, durch die Zeitplanänderung ist es wichtig, dass ich meine Energie darauf fokussiere, mich auf die Kombination vorzubereiten“, schrieb Shiffrin.

Mangelnder Teamgeist: Frankreich schickt Faivre heim

Mathieu Faivre ist von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang nach Hause geschickt worden, wie Frankreichs Team am Montag mitteilte. Der 26-Jährige hatte nach seinem siebenten Platz im Riesentorlauf im Interview gesagt, dass ihm die gewonnen Medaillen seiner Teamkollegen egal seien und ihm nur sein persönlicher Erfolg wichtig sei.

Mathieu Faivre (FRA)

APA/AFP/Fabrice Coffrini

Sein Landsmann Alexis Pinturault holte im Riesentorlauf am Sonntag hinter Marcel Hirscher und dem Norweger Henrik Kristoffersen die Bronzemedaille. Zwei weitere Franzosen, Thomas Fanara und Victor Muffat-Jeandet, beendeten das Rennen als Fünfter und Sechster.

Entschuldigung im Nachhinein

Faivre, der bei der WM im vergangenen Jahr im Team-Bewerb Gold gewonnen hatte, entschuldigte sich im Nachhinein auf Facebook für seine Aussagen. „Ich habe gesagt, dass die Leistung meines Teams meine geringste Sorge ist, als ich gefragt wurde, wie ich über die gute Gesamtleistung des französischen Teams denke. Zehn Minuten nach meiner Fahrt hatte ich nur meine Leistung und meinen Misserfolg im Kopf. Ich wollte niemandem gegenüber respektlos sein,“ schrieb der Freund von US-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin.

Faivre wäre bei den Franzosen ein Kandidat für den Team-Bewerb gewesen. Dieser wird am Samstag als Olympiapremiere und letzte alpine Skientscheidung in Südkorea ausgetragen.

Freestyle

Elisabeth Gram verpasst knapp Halfpipe-Finale

Skifreestylerin Elisabeth Gram hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang das Halfpipe-Finale nur knapp verpasst. Die 21-jährige Tirolerin belegte am Montag in der Qualifikation den 13. Rang und verpasste die Entscheidung der besten zwölf nur um 0,60 Punkte.

Elisabeth Gram

APA/AP/Lee Jin-man

Gram hatte im ersten Heat in Phoenix Snow Park mit 72,20 Punkten überraschend Platz elf Platz eingenommen, stürzte im zweiten aber im Finish und wurde im zweiten Durchgang noch aus den Top Zwölf verdrängt. „Ich weiß, wenn ich im ersten Lauf meine letzten zwei Tricks besser gemacht hätte, dann hätte ich die 0,6 Punkte locker ‚derschnupft‘. Das ist halt ärgerlich“, meinte sie.

Beste nach zwei Läufen war die Kanadierin Cassie Sharpe (93,40 Punkte) vor Marie Martinod aus Frankreich (92,00) und der US-Amerikanerin Brita Sigourney (90,60). Das Finale steht am Dienstag (2.30 Uhr MEZ) auf dem Programm.

Eiskunstlauf

Virtue/Scott beeindrucken mit Weltrekordleistung

Die Team-Olympiasieger Tessa Virtue/Scott Moir haben bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang die Führung im Eistanz übernommen. Die Kanadier stellten am Montag im Kurztanz mit 83,67 Punkten eine Rekordmarke auf.

Zweite sind ihre französischen Trainingspartner Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron (81,93) vor dem US-Duo Madison Hubbell/Zachary Donohue (77,75). Die Kür der Top 20 ist für Dienstag (2.00 Uhr MEZ) angesetzt.

Abseits von Olympia

Bundesliga: Underdogs drängen Richtung Europa

Das Rennen um die zur Europa-League-Qualifikation berechtigenden Plätze drei und vier wird eng. Sowohl die drittplatzierte Admira als auch den nicht minder überraschenden Aufsteiger LASK hätten dabei nicht viele als heiße Anwärter vermutet. Doch weil die Underdogs entfesselt aufspielen und die vermeintlichen Hauptkonkurrenten von Leader Salzburg schwächeln, gibt es eben aktuell eine sensationelle „Momentaufnahme“, wie es Admira-Erfolgstrainer Ernst Baumeister am Wochenende bezeichnete.

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Formel 1: Neuer Red Bull im Camouflage-Design

Red Bull hat am Montag als erstes der Topteams seinen neuen Boliden für die kommende Saison vorgestellt. Der „RB14“ kommt im ungewohnten Camouflage-Design daher. Eine spezielle blau-schwarz-weiße Lackierung soll es der Konkurrenz erschweren, Details am Wagen zu erkennen. Abgesehen vom Design will der österreichisch-englische Rennstall mit dem „RB14“ wieder zurück an die Spitze.

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