ORF überträgt 620 Stunden live

Mehr als 600 Stunden Liveberichterstattung stellt der ORF für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Aussicht. Auf ORF eins steht der Kampf um die Medaillen täglich von 1.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Programm. ORF Sport + wird gar rund um die Uhr zum Olympia-Channel. Rund 110 Mitarbeiter (Redaktion und Technik) sind am Ort des Geschehens für den ORF tätig.

Gemäß dem ORF-Gesetz sind Premiumbewerbe auf ORF eins zu sehen: etwa Ski alpin, nordischer Sport, Biathlon sowie entscheidende Eishockey-Partien, ausgewählte Bob-, Rodel- und Skeleton-Rennen und Teile der Eiskunstlauf-Disziplinen. Das „Olympia Studio“ ist tagsüber fünfmal zu sehen, außerdem gibt es - aufgrund der Zeitverschiebung - auch am Vorabend (Wochenende) bzw. zur Primetime (werktags) Updates. Auf ORF Sport + werden Freunde von unter anderem Shorttrack, Curling und Eisschnelllauf fündig.

Startschuss fiel am 22. Jänner

Außerdem garantiert erstmals der „Olympic News Channel“ des IOC für einen Feed rund um die Uhr. Der Startschuss für die olympische Übertragung im Spartensender fiel bereits am 22. Jänner, als die Pressekonferenz zur Nominierung durch das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) übertragen wurde. Darüber hinaus wird ORF Sport + kurzfristig auch Siegerehrungen und Pressekonferenzen ins Programm nehmen.

Das hundert Quadratmeter große Olympia Studio im ersten Stock des Österreich-Hauses wird mit drei Fixkameras sowie einer Funkkamera ausgestattet. Der ORF hat zudem je eine Kamera für den PK-Raum und das Outdoor-Areal im Gepäck. Als erster ORF-Regisseur seit 1976 wird Michael Kögler zudem im Auftrag des IOC die internationale Regie beim Biathlon verantworten.

Korea-Schwerpunkttag auf ORF III

Flankiert werden die Winterspiele von einem ORF-Rahmenprogramm, das sich unter anderem in einem „Weltjournal“ der koreanischen Halbinsel widmet, ORF III bringt einen ganzen Korea-Schwerpunkttag. Die Radiosender, das Onlinenetzwerk und der Teletext werden Olympia ebenfalls ausgiebig würdigen. Im März gibt es erneut Sport aus Pyeongchang, denn der ORF plant rund 40 Stunden Berichterstattung von den Paralympics (9. bis 18. März).

Es sei „nicht mehr selbstverständlich“, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender die Olympischen Spiele übertragen könne, betonte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz anlässlich der Präsentation des ORF-Fahrplans. „Umso erfreulicher ist das umfassende trimediale Olympiapaket, das wir unseren Zusehern aus Korea liefern werden.“ Fernsehdirektorin Kathrin Zechner wünschte dem österreichischen Team „Good Luck“, und Sportchef Hans Peter Trost ist überzeugt, dass „der ORF weiterhin unangefochten Bild und Stimme des Sports in Österreich ist“.