Mayer erlitt bei Sturz in Kombi-Slalom Bluterguss

Für Matthias Mayer hat der Kombinationsslalom der Herren ein schmerzhaftes Ende gehabt. Der Abfahrtsolympiasieger von Sotschi erlitt am Dienstag bei seinem Sturz einen Bluterguss an der Hüfte und wurde nach dem Rennen von Physiotherapeut Mario Schlattinger behandelt.

Mayer war nach der Abfahrt auf Rang drei gelegen, fädelte im Slalom aber kurz nach der ersten Zwischenzeit ein und fiel auf das Becken. In weiterer Folge rutschte er noch in einen Streckenposten, stand danach aber sofort wieder auf.

„Das hätte böse enden können“

Mayer, für den noch die Spezialabfahrt am Donnerstag und der Super-G am Freitag auf dem Programm stehen, hatte großes Glück, dass er sich nicht schwerer verletzte. Der 27-Jährige prallte auch gegen einen im Schnee steckenden Bohrer, mit dem Löcher für Torstangen in den harten Kunstschnee gebohrt werden, und brach diesen ab.

„Das hätte wirklich böse enden können“, sagte auch ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher. Der Tiroler meldete den Vorfall umgehend an die FIS. Renndirektor Markus Waldner nahm sich der Sache an.