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Top Ten als neues Ziel

Die österreichischen Synchronschwimmerinnen Anna Maria und Eirini Marina Alexandri stehen im olympischen Duett-Finale. Die beiden Schwestern landeten nach Qualifikationsplatz zwölf in der Freien Kür im Technikteil am Montag auf Platz elf, gesamt wurden sie Zwölfte. Exakt die Top Zwölf unter 24 Paaren erreichten die für Dienstag (19.00 Uhr MESZ) angesetzte Entscheidung.

Da die Punkte des Technikteils in das Finale, in dem noch einmal die Freie Kür zu zeigen ist, mitgenommen werden, gehen die in der Südstadt stationierten Drillingsschwestern als Elfte in die Entscheidung. „Sie sind sehr stark geschwommen. Mein großer Wunsch sind die Top Ten“, sagte Trainerin Albena Mladenowa, die sich damit gleich das nächste Ziel setzte. Mit dem Finaleinzug haben die beiden 18-Jährigen jeweils ihr großes Vorhaben bereits in die Tat umgesetzt.

Tolle Leistung der Alexandri-Schwestern

Anna-Maria und Eirini Marina Alexandri konnten beim Synchronschwimmen überzeugen und sich für das Duett-Finale der Top Zwölf qualifizieren.

Steigerung noch möglich

„Das Finale können wir jetzt genießen“, sagte Anna Maria. Die Nervosität sei am zweiten Wettkampftag nicht mehr so wie am Vortag präsent gewesen. Da war Eirini Marina in der Kür zur Musik von Schwanensee ein kleiner finaler Lapsus passiert. „Die letzten Beine, da hatte ich einen Fehler. Das ist mir zum ersten Mal passiert. Das müssen wir im Finale besser machen.“

Synchronschwimmerinnen Anna Maria Alexandri und Eirini Marina Alexandri (AUT)

GEPA/Christian Walgram

Im Technikteil unterliefen den Österreicherinnen am Montag keine Fehler

Mladenowa relativierte das: „Im Freien Duett haben sie eine schwere Choreographie, und da sind sie sehr gut geschwommen. Es war ein kleiner Fehler, sie hat eine Bewegung weniger gemacht.“ Sollte so etwas am Dienstag nicht passieren, sei eben noch eine Steigerung machbar. Die Alexandris haben in Rio ausgerechnet das brasilianische Duett hinter sich gelassen, sie Griechinnen liegen knapp vor den gebürtigen Griechinnen auf Platz zehn.

Rasante Entwicklung

„Es ist alles möglich“, meinte Mladenowa, wobei die Medaillen für das jüngste Paar im Feld noch einige Zeit außer Reichweite sein werden. Doch die rasante Entwicklung der beiden ist unübersehbar. Vor einem Jahr bei der Kasan-WM waren sie in beiden Wettbewerbsteilen nicht auf 84 Punkte gekommen, ihre nunmehrigen Gesamtpunkte von 170,3304 setzen sich aus 85,2267 (Freie Kür) und 85,0637 (Technik) zusammen.

Die steigende Bekanntheit unter den Wertungsrichtern helfe laut Mladenowa. „Aber die erwarten dennoch die richtige und perfekte Ausführung der technischen Elemente.“ Genau das ist die Stärke der vor zwei Jahren eingebürgerten Geschwister, deren Drilling Vasiliki Pagona daheim die Daumen drückt. Mladenowa: „Die Technik ist ihr stärkerer Teil. Es ist eine Steigerung möglich. Ich denke, dass sie im Finale noch mehr können.“

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