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Neun Olympiasieger im ÖOC-Team

Das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) hat 130 Sportler (89 Herren und 41 Damen) für die Winterspiele in Sotschi von 7. bis 23. Februar nominiert. Dazu kommen 196 Betreuer. Das größte österreichische Team in der Geschichte von Olympischen Spielen wird mit 16 Charterflügen nach Sotschi gebracht.

70 Sportler und damit über 53 Prozent sind erstmals bei Olympischen Spielen dabei. Bereits seine sechsten Winterspiele bestreitet Mario Stecher. Der Nordische Kombinierer war als Einziger des aktuellen Kaders bereits vor 20 Jahren bei den Spielen 1994 in Lillehammer dabei. Sein Kombi-Teamkollege Christoph Bieler kommt auf fünf Olympiateilnahmen.

Felix Gottwald, Christoph Bieler, Mario Stecher und Michael Gruber präsentieren am 17.02.02 im Österreich-Haus in Salt Lake City ihre Bronze-Medaillen

APA/Hans Klaus Techt

Stecher (2. v. r.) holte 2002 in Salt Lake City seine erste von drei Medaillen

Der erfolgreichste Athlet im ÖOC-Aufgebot ist Skispringer Thomas Morgenstern mit drei Goldmedaillen bei Winterspielen. Mit Andreas Kofler (Skispringen), Andreas und Wolfgang Linger (Rodeln/Doppelsitzer), Benjamin Raich (Ski alpin) und Stecher sind fünf Doppelolympiasieger im Kader. Einfache Olympiasieger sind Bieler, Bernhard Gruber (Nordische Kombination) und Gregor Schlierenzauer (Skispringen), jeweils im Team-Bewerb. Damit sind neun Olympiasieger im ÖOC-Team.

Eishockeyteam stellt größtes Kontingent

Das Eishockeyteam, das erstmals seit 2002 wieder bei Olympia dabei ist, stellt mit 25 Spielern das größte Kontingent, gefolgt von Ski alpin (22) und Snowboard (17). Bei den Eishockeyspielern sind mit Thomas und Michael Raffl, Florian und Matthias Iberer auch zwei von sechs Geschwisterpaaren, die in Sotschi antreten. Die anderen sind Bernadette und Marlies Schild (Ski alpin), Andreas und Wolfgang Linger (Rodeln), Andreas und Mario Matt (Freestyle und Ski alpin), Benjamin und Raphael Maier (Bob und Skeleton).

Aus dem Eishockeylager kommt auch der größte und schwerste ÖOC-Teilnehmer. Andre Lakos (2,01 m/108 kg) ist mehr als doppelt so schwer wie die kleinste und leichteste Teilnehmerin Chiara Hölzl (1,52 m/43 kg). Die am 18. Juli 1997 geborene Skispringerin ist auch die jüngste der 41 nominierten Damen, sie ist am Eröffnungstag 16 Jahre und 204 Tage alt.

15-jähriger Ladner Jüngster im ÖOC-Aufgebot

Das Nesthäkchen im ÖOC-Aufgebot ist aber Marco Ladner. Der Ski-Freestyler (Halfpipe) wurde am 22. April 1998 geboren und ist am Tag der Eröffnungsfeier somit 15 Jahre und 291 Tage alt. Snowboarderin Claudia Riegler (geboren am 7. Juli 1973, 40 Jahre und 215 Tage bei Eröffnung) ist die älteste Sportlerin im ÖOC-Kader. Ältester Teilnehmer bei den Herren ist Biathlet Christoph Sumann (geboren am 19. Jänner 1976, 38 Jahre und 19 Tage bei Eröffnung).

Geburtstage während Olympia haben Clemens Schattschneider (Snowboard/Slopestyle) am 7. Februar (22), Daniel Welser (Eishockey) am 16. Februar (31), Bernhard Starkbaum (Eishockey) am 19. Februar (28), Elisabeth Görgl (Ski alpin) am 20. Februar (33), Fritz Pinter (Biathlon) am 22. Februar (36), Christina Staudinger (Ski Cross) am 23. Februar (27) und Simon Eder (Biathlon) ebenfalls am 23. Februar (31).

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