Tagessieg von Hagara-Boot nach schwerer Kollision

Das Newcomer-Team mit Skipper Roman Hagara und Taktiker Hans Peter Steinacher hat am ersten Tag der Extreme Sailing Series Europe vor Cowes für Schlagzeilen gesorgt. Auf eine Kollision mit einem Felsbrocken folgte ein souveräner Tagessieg der Mannschaft um Österreichs Doppelolympiasieger im Tornado, für die dann aber die restlichen vier Wettfahrten wieder alles andere als nach Wunsch verliefen.

Mit Felsbrocken kollidiert

Gleich im Auftaktrennen kollidierte der 40-Fuß-Katamaran von Hagara an der zweiten Position liegend - in Ufernähe und auf dem Weg ins Ziel - mit einem Felsbrocken. „Es hat uns das rechte Ruder fast komplett abgerissen, trotzdem konnten wir noch an der sechsten Position ins Ziel segeln und drei Boote hinter uns lassen“, berichtete Hagara.

Nach diesem Schrecken in der Früh folgte dann ein souveräner Sieg im zweiten Rennen, direkt vor dem Ufer und den Zuschauertribünen. „Es war viel Frust dabei, wir konnten bei 16 Knoten vom Start weg die Führung ausbauen“, erklärte Steinacher.

Nächste Schrecksekunde

Danach lief für das Hagara-Team alles schief: Im dritten Rennen sorgte ein Frühstart für Rang acht, und ein defensiver Start im vierten Rennen bescherte ein ebensolches Ergebnis. In der fünften Wettfahrt folgte dann eine Bestrafung und in der abschließenden sechsten die nächste Schrecksekunde. Bis knapp vor der Ziellinie lagen Hagara und Co. an der dritten Position. „Doch dann konnte die Crew den Spinnaker nicht einrollen. Wir steuerten gerade auf die Zuschauerboote zu und mussten gegen den Kurs abdrehen“, schilderte Hagara den nächsten Schockmoment, der nach dem ersten Tag nur den siebenten Zwischenrang in der Gesamtwertung bescherte.

Publiziert am 31.07.2010