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Auftakt gegen Tatran Presov
Nur der Sieger des Qualifikationsturniers steht in der Gruppenphase. Während der österreichische Serienmeister im Vorjahr in Bergen dem norwegischen Vertreter Fyllingen HB den Vortritt lassen musste, soll diesmal der Heimvorteil helfen. „Wir wollen und müssen in die Champions League, als österreichischer Meister sind wir dazu bereit“, stellt Bregenz-Manager Roland Frühstück unmissverständlich fest. Er sieht die Slowaken und Norweger auf Augenhöhe. Die Türken sind ein eher unbeschriebenes Blatt.
GEPA/Marie RambauskeBeim Heimturnier gelingt die CL-Qualifikation, ist Frühstück überzeugt.Fans als „achter Mann“
Bregenz hat aber die Gelegenheit, Besiktas in den ersten zwei Partien am Freitag und Samstag noch eingehend zu studieren. Frühstück glaubt außerdem, dass die Tagesform mitentscheidend sein wird. „Für Tatran spricht die lange Bank und die Routine. Bei den Norwegern wird viel darauf ankommen, wie sie ins Turnier finden“, meinte er. Die Gastgeber haben als größtes Plus das eigene Publikum, gleich am ersten Tag rechnet man mit einem ausverkauften Haus.
Die Mannschaft von Trainer Martin Liptak muss eine Spitzenleistung abliefern. „Unsere Defensive ist stark, wir müssen das Tempo halten können und über den Konter kommen. Mit Positionsangriffen wird es schwer werden“, weiß Frühstück, der im Falle des Scheiterns für den EHF-Cup das Überstehen von „zwei, drei Runden“ erwartet.
GEPA/Oliver LerchLiptak 2007 als Gegner in BregenzZeit für Revanche ist reif
Tatran, der erste Gegner der Gastgeber, ist ein alter Bekannter. Die Slowaken haben die Bregenzer in der CL-Quali 2004 eliminiert. Nach einem 28:32 in Vorarlberg siegte Presov zu Hause 35:21. In der CL-Gruppe 2007 erreichte der ÖHB-Meister nach einem 26:31 auswärts daheim aber immerhin ein 30:30. Der damalige Tatran-Trainer hieß übrigens Liptak.
„Wir brennen auf die Qualifikation“, sagte der zweite Kapitän Björn Tyrner. Er könne den Freitag kaum erwarten, wenn gegen Presov schon sehr viel auf dem Spiel stehe, fügte Tyrner hinzu. Die Vorarlberger haben eine gute Vorbereitung hinter sich und sich von Testspiel zu Testspiel gesteigert. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Gernot Watzl, Matthias Günther und Lukas Frühstück sind alle an Bord.
Der Turniersieger von Bregenz trifft in Gruppe B der Champions League auf MKB Veszprem (HUN), Montpellier HB, den Hamburger SV, KIF Kolding (DEN) und IK Sävehof (SWE). Die drei Vereine, die es im Qualiturnier nicht schaffen, dürfen in den EHF-Cup wechseln und dort in der zweiten Runde einsteigen.
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Publiziert am 03.09.2010