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„Es war eine Riesenfreude“
Nach 8,5 Kilometern und einer Höhendifferenz von 1.035 Metern lag Mayr mit einer Zeit von 49:30 Minuten über eine halbe Minute vor Belotti. Die Oberösterreicherin hatte bereits 2006 und 2008 den WM-Titel geholt. „Ich habe schon nach sieben Minuten die Führung übernommen. So war ich das ganze Rennen über die Gejagte und bin immer auf Druck gelaufen“, sagte Mayr.
GEPA/Wolfgang JannachDas Siegerpodest mit Bellotti, Mayr und Straehl„Ich war mir bis zum Schluss unsicher, wie weit ich vorne bin. Es war eine Riesenfreude, als ich es als Erste ins Ziel geschafft habe“, sagte die 30-Jährige, die seit einem Jahr ihre Turnusausbildung als Ärztin absolviert. „Es ist aber mein erster Sieg als Vollzeit-Berufstätige. Das macht es für mich noch wertvoller, weil ich merke, dass es doch schwieriger ist, auf hohem Niveau zu trainieren.“ Hinter Österreichs Parade-Langstreckenläuferin klassierte sich Margit Eglseder als zweitbeste ÖLV-Vertreterin auf Rang 41.
Afrikanischer Sechsfachtriumph bei Männern
Im Männer-Bewerb, der über zwölf Kilometer und 1.295 Meter Höhenunterschied gelaufen wurde, erreichte der Kärntner Markus Hohenwarter in 1:02:28 Stunden an 33. Stelle das beste ÖLV-Resultat. An der Spitze führte Samson Gashazghi aus Eritrea in 56:25 Minuten einen afrikanischen Sechsfach-Triumph an. Der aktuelle Europameister Ahmet Arslan aus der Türkei kam in 58:14 Minuten unmittelbar vor der neuseeländischen Berglauflegende Jonathan Wyatt an die siebente Stelle.
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Publiziert am 05.09.2010