Serie-A-Clubs zahlen Spielern eine Milliarde Euro

Die 20 Clubs der italienischen Serie A werden in dieser Saison die Rekordsumme von einer Milliarde Euro für ihre 494 Spieler ausgeben, berichtete die Zeitung „Gazzetta dello Sport“ am Dienstag. 802 Millionen Euro müssen die Vereine allein für die Gehälter berappen. Mit den vereinbarten Erfolgsprämien wird erstmals die Milliardenschwelle überschritten. Möglich machen das die trotz der Finanzkrise gestiegenen TV-Einnahmen.

Damit hat sich die Summe innerhalb von fünf Jahren fast verdoppelt. In der Saison 2006/07 hatten die Serie-A-Vereine noch 546 Millionen Euro für die Spielergehälter (inklusive Prämien) ausgegeben, in der Saison 2009/10 waren es 842 Millionen.

Ibrahimovic Topverdiener

Zum neuen bestbezahlten Spieler der italienischen Meisterschaft rückte der neue Star des AC Milan, Zlatan Ibrahimovic, auf. Der schwedische Teamspieler kassiert von den Mailändern neun Millionen Euro pro Jahr. Das sind aber immerhin vier Millionen weniger, als ihm sein Ex-Verein FC Barcelona zahlte.

Bei Milan erreichte der Posten für die Kicker-Bruttogehälter 130 Millionen Euro. Auf Platz zwei rangiert Meister Inter Mailand. Der Champions-League-Sieger gibt demnach 121 Millionen für sein Starensemble aus.

Österreichs Serie-A-Legionäre gehören nicht zu den Spitzenverdienern. Juventus-Ersatzgoalie Alexander Manninger ist mit 500.000 Euro der „billigste“ Spieler im Kader. György Garics verbesserte sich laut dem Blatt von 300.000 Euro im Vorjahr auf eine halbe Million und gehört damit zu den zehn Topverdienern bei Bologna.

Publiziert am 07.09.2010