„Dolomitenmänner“ messen sich zum 23. Mal in Lienz
Zum 23. Mal wird am Samstag das Extremsportevent „Dolomitenmann“ rund um Lienz in Szene gehen. Insgesamt 444 Athleten in 111 Teams werden sich in den Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Wildwasserkajak und Mountainbike miteinander messen. Im Vorjahr gewann das Team rund um Weltklassebergläufer Jonathan Wyatt, deshalb haben sich Markus Kröll, Wendelin Ortner und Harald Hudetz diesmal mit dem regierenden Mountainbike-Marathon-Weltmeister Alban Lakata verstärkt.
Auch zwei Chinesen sind heuer erstmals am Start. Li Changzhong und Liu Haiqing aus Guizhou treten mit zwei Österreichern an. Stark besetzt sind wieder die Promistaffeln. Ex-Skispringer Andreas Goldberger ist zwar verletzt und kann nicht berglaufen, coacht aber das Team mit Daniel Mesotitsch (Berglauf), Heli Eichholzer (Paragleiter), Neja Znidarcic (Kajak) sowie Snowboarder Benjamin Karl, der auf dem Mountainbike antritt. Dieses Quartett matcht sich mit der Truppe von Gerrit Glomser, Chrigel Maurer, Theo Devard und „Mountainbiker“ Wolfgang Fasching.
Der von Ex-Skirennläufer Werner Grissmann veranstaltete „Dolomitenmann“ ist der laut Eigendefinition „härteste Teambewerb“ und „älteste Extrem-Staffelbewerb der Welt“. Über 300 Viererteams hatten sich für das Rennen in den Alpen beworben, es werden jedoch nur 111 Mannschaften zugelassen. Im Rahmenprogramm bietet unter anderem Air-Race-Pilot Hannes Arch eine Flugshow.
Publiziert am 10.09.2010