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Schladming rüstet sich für 2013
Die verkehrstechnischen Planungen mussten zwar mit der Streichung des Knotens Trautenfels abgeändert werden, doch immerhin noch rund elf Millionen Euro sollen laut Verkehrsressort des Landes Steiermark in örtliche Verbesserungen fließen.
„Planet Planai“ lässt keine Wünsche offen
Der hypermoderne „Planet Planai“ umfasst drei multifunktionelle, miteinander verbundene Gebäudekomplexe: Im südlichsten Teil in der Nähe des Zielhangs ist das Hauptquartier der Planai-Bahnen beheimatet, im Mittelteil stehen Büroräume für den Wintersportverein Schladming, den ÖSV und die FIS zur Verfügung, und der nördlichste Teil mit einer rund 1.000 Quadratmeter großen Glasfassade ist ein moderner Gästebereich mit vier Aufzügen, Rolltreppen, Skiverleih und Sportgeschäft. Dort liegt dann auch das WM-TV-Studio.
GEPA/Franz PammerAuf dem Zielhang der Planai wird in zwei Jahren um WM-Medaillen gekämpft.Seit Dezember ist die Talstation in Betrieb. Über dieses 14 Meter hohe Gebäude werden am Dach dann die temporären Tribünen errichtet, einige der 12.000 bis 15.000 Fans werden dann bis zu 27 Meter hoch über der Straße sitzen. Die Gesamtinvestition alleine der Planai-Bahnen für die WM beträgt 52 Millionen Euro, wovon 26 bereits verbaut sind. Insgesamt rechnet man in der Region mit WM-Investitionen von rund 400 Millionen Euro.
Aus Skispitze wurde Halbtor
Aus der ehemaligen „Skispitze“, die bei der WM mächtig und quer über das Zielstadion ragen sollte, war zunächst ein „Siegestor“ geworden. Weil auch dieses den TV-Kameras die Sicht verstellt, ist nun ein im „Unendlichen“ endendes Halbtor, in das auch ein „Mini-Planet“ eingeführt werden soll, angedacht. „Dieses Tor soll eine Landmarke werden, die noch lange an die WM erinnert“, betonte Geschäftsführer Ernst Trummer.
APA/PlanaiSo soll der Zielbereich bei der WM 2013 aussehen.Neu wird bis zur WM (4. bis 17. Februar 2013) neben der noch besseren und HD-tauglichen Flutlichtanlage und einer offenen Internetversorgung der ganzen Region auch der Abfahrtsstart der Herren mit einer extrem steilen Anfahrtsrampe versehen. Der Zielhang ist ohnehin der steilste im Weltcup. Alles wird erstmals beim Weltcup-Finale im März 2012 zu sehen sein.
Medien-Center noch in Bau
Baubeginn für das Medien-Center war erst, als die Talstation schon fast fertig war. Das neue Objekt mit zwei Veranstaltungssälen bildet den Kern der Infrastrukturprojekte und soll nach der WM die alte Dachstein-Tauern-Halle ersetzen. Während der WM soll hier das Zentrum für Presse und Fernsehen untergebracht werden.
Noch in Planung befindet sich das sogenannte Servicedeck, das unter das Zielstadion gebaut wird und in dem sich u. a. die Dopingtest-Räumlichkeiten befinden sollen. Aus dem Servicedeck sollen die Sportler während der WM direkt und unterirdisch ins Medien Center gelangen.
In puncto Verkehr gibt es vier Projekte im Zusammenhang mit der WM. Die Ennstalbundesstraße (B320) soll im Bereich Oberhaus sowie in Liezen ausgebaut werden, die Planaistraße wird verlegt und die Coburgstraße verlängert. Da der Knoten Trautenfels nicht mehr bis zur WM fertig geworden wäre, können die dafür veranschlagten Mittel für die anderen Projekte verwendet werden.
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Publiziert am 25.01.2011