FIS will Carvingski schrittweise verbieten

Der Internationale Skiverband FIS will die umstrittenen Carvingski schrittweise verbieten. Durch die starke Taillierung der Ski konnten die Läufer die Kurven enger und schneller fahren, allerdings wuchs auch die Belastung für den menschlichen Körper und die Anzahl der Verletzungen stieg sprunghaft. Die neuen Maßnahmen sollen ab der Saison 2012/13 gelten.

FIS-Renndirektor Günter Hujara möchte mit dieser Reform die Sicherheit der Läufer erhöhen, indem man „das aggressive Potenzial aus dem Ski“ herausnimmt, wie er im ORF-Radio sagte. Die Ski sollen wieder länger und schmäler werden, damit wird der Kurvenradius größer. „Da gibt es noch ein Feilschen um die letzten Maße“, sagte Peter Schröcksnadel, der als Präsident des ÖSV federführend an den geplanten Verbesserungen beteiligt war.

Publiziert am 18.07.2011