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Björnlie sorgt für Entscheidung
Die Black Wings, nach der Platzierungsrunde souveräner Ligaprimus, gerieten im ersten Drittel mit 0:2 in Rückstand. Jon Insana per satten Distanzschlagschuss (16.) und der starke Francois Fortier (17.) sorgten binnen 70 Sekunden für die in dieser Phase verdiente Führung der Gäste.
Dramatischer Play-off-Auftakt
Im zweiten Drittel kamen die Oberösterreicher, die in allen bisherigen vier Saisonduellen mit den Wienern siegreich geblieben waren, bereits nach 25 Sekunden zum Anschlusstor. Gregor Baumgartner fälschte bei seinem 23. Saisontor einen Schuss von Pat Leahy unhaltbar für Capitals-Goalie Sebastian Stefaniszin, der weiter für den verletzten Reinhard Divis im Tor stand, zum 1:2 (21./PP) ab.
Rob Hisey traf bei einem weiteren Powerplay zum 2:2 (31.), doch Nathan Robinson brachte die Gäste mit einer feinen Einzelleistung erneut in Führung (35.). Die Black Wings, bisher in der Saison die Gejagten, in diesem Match aber die Jäger, schafften durch Franklin Mac Donald (48.) erneut den Gleichstand. Doch in der Verlängerung fixierte Björnlie den Wiener Auswärtssieg.
Samuelsson stolz auf Mannschaft
Caps-Headcoach Tommy Samuelsson war nach dem Spiel naturgemäß zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, vor allem darauf, mit welcher Einstellung sie in das Match gegangen ist und wie sie sich präsentiert hat. Zugegeben, es war ein sehr enges Spiel, beide Mannschaften hatten gute Chancen.“
„Wir sind aber zweimal in Führung gegangen und haben uns trotz des Ausgleichs nicht aus der Ruhe bringen lassen. Vor allem im letzten Drittel, als Linz offensiver gespielt und großen Druck gemacht hat, haben wir die Ruhe bewahrt und auf unsere Chancen gewartet“, sagte der Schwede. „Overtime ist dann immer ein offenes Spiel. Wir waren dieses Mal der Sieger, aber es ist nur ein Sieg, und wir müssen von Spiel zu Spiel denken und konzentriert bleiben.“
Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale
Sonntag:
Linz - Capitals 3:4 n. V.
(0:2 2:1 1:0; 0:1)
Linz, 3.650 Zuschauer, SR Gebei/Kincses
Tore: Baumgartner (21./PP), Hisey (31./PP), Mac Donald (48.) bzw. Insana (16.), Fortier (17.), Robinson (35.), Björnlie (63.)
Strafminuten: 10 bzw. 12. Stand in der Serie: 0:1
Stand in der „Best of seven“-Serie: 0:1
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Publiziert am 20.02.2012