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Grabher-Meier mit Siegestreffer

Die UPC Vienna Capitals haben im Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) eine weitere Überraschung gegen die Liwest Black Wings Linz verpasst. Im zweiten Spiel der „Best of seven“-Serie verloren die Wiener vor 6.400 Zuschauern im Eissportzentrum Kagran mit 2:3 nach Verlängerung.

Zwei Treffer von Francois Fortier reichten für die Caps nicht für den zweiten Sieg in der Serie. Martin Grabher-Meier traf nach 3:46 Minuten in der Verlängerung, die Black Wings glichen in der Serie damit auf 1:1 aus. Das dritte Spiel findet am Donnerstag in der Keine-Sorgen-Arena in Linz statt.

Capitals lassen Chance aus

In einem von beiden Mannschaften sehr intensiv und körperbetont geführten Spiel brachte Fortier die Hausherren bereits in der vierten Minute in Führung. Rob Hisey gelang allerdings nur sieben Minuten später im Powerplay der Ausgleich für die Gäste. Danach verabsäumten es die Wiener, als man insgesamt sechs Minuten lang in numerischer Überzahl agierte, erneut in Führung zu gehen.

Mike Ouellette (Black Wings) und Goalie Sebastian Stefaniszin (Capitals)

GEPA/Christian Ort

Oullette scheiterte selbst an Stefaniszin, leistete jedoch den Assist zum 2:2

Auch als Fortier mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Heimischen wieder in Führung brachte (45.), glichen die Linzer sechs Minuten vor dem Ende durch Gregor Baumgartner wiederum aus. Der Stürmer traf damit auch im sechsten Saisonspiel gegen die Caps. In der Verlängerung waren die zuvor zweimal im Rückstand gelegenen Gäste die glücklicheren. Die Caps vergaben zunächst sogar noch ein Überzahlspiel, ehe Grabher-Meier die Oberösterreicher nach einer schönen Kombination jubeln ließ.

Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale

Dienstag:

Vienna Capitals - Linz 2:3 n. V.

(1:1 0:0 1:1 / 0:1)

Eissportzentrum Wien-Kagran, 6.400 Zuschauer, SR Kellner/Veit

Tore: Fortier (4., 45.) bzw. Hisey (11./PP), Baumgartner (54.), Grabher-Meier (64.)

Strafminuten: 14 bzw. 16.

Stand in der „Best of seven“-Serie: 1:1

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