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Meister vor dem Viertelfinal-Aus

Der KAC steht vor dem Aufstieg ins Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Der Rekordmeister aus Klagenfurt feierte am Dienstagabend einen knappen 2:1-Erfolg bei Meister Red Bull Salzburg und stellte damit in der „Best of seven“-Viertelfinal-Serie auf 3:2. Der KAC kann damit am Donnerstag vor eigenem Publikum den Aufstieg fixieren.

Die Kärntner begannen weniger aggressiv als in den ersten beiden Auswärtspartien dieser Serie, dennoch blieben zwingende Chancen der nur optisch überlegenen „Bullen“ Mangelware. Der bisher im Powerplay schwache KAC nützte hingegen seine erste Möglichkeit zum 1:0 durch John Lammers (18.). Als Matthias Trattnig eine Querpass von Robbie Earl vor das Tor zum 1:1 verwertete (24.), hoffte die Mehrheit der 3.600 Zuschauer in der ausverkauften Eisarena Volksgarten auf die Wende.

Spielszene KAC Klagenfurt - Red Bull Salzburg

GEPA/Hans Simonlehner

Martin Schumnig sorgte bereits in der 25. Minute für den Endstand

Doch nur 28 Sekunden später brachte der nächste KAC-Angriff bereits das 1:2. Thomas Koch passte zu Dieter Kalt, der wiederum ideal auf den vor Salzburg-Goalie Marty Turco aufgetauchten Martin Schumnig weiterleitete (25.). In der Folge lief bei den Heimischen (drei gesperrte und vier verletzte Leistungsträger) gegen die Kärntner (Mike Siklenka noch gesperrt, vier Verletzte) nichts mehr zusammen, der KAC spielte mit immer mehr Selbstvertrauen.

Im Schlussdrittel starteten die Salzburger einen Sturmlauf, der aber stets an der dichten KAC-Abwehr vor Goalie Andy Chiodo endete. Die Klagenfurter feierten ihren ersten Saisonsieg in Salzburg und haben nun gute Chancen, sich für die 3:4-Finalniederlage in der letzten Saison zu revanchieren.

Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale

Dienstag:

Salzburg - KAC 1:2

(0:1 1:1 0:0)

Eisarena Volksgarten, 3.600 Zuschauer (ausverkauft), SR Berneker/Smetana

Tore: Trattnig (24.) bzw. Lammers (18./PP), Schumnig (25.)

Strafminuten: 8 bzw. 10

Stand in der „Best of seven“-Serie: 2:3

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