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Entscheidung mit Auswärtssieg vertagt

Die Vienna Capitals haben am Dienstag ein Scheitern im EBEL-Viertelfinale vermieden. Die Wiener setzten sich im fünften Duell bei den Liwest Black Wings Linz mit 6:3 durch und verkürzten damit in der „Best of seven“-Serie auf 3:2. Die diesmal zu fehlerhaften Oberösterreicher vergaben ihren ersten „Matchpuck“. Am Donnerstag folgt das dritte Spiel in Wien.

Beide Kontrahenten benötigten einige Anlaufzeit, ehe Rückkehrer Brian Lebler nach acht Spielen Sperre geistesgegenwärtig die Schussbahn frei machte und dadurch Kapitän Curtis Murphy die Linzer Führung ermöglichte (9./PP). Kurz vor der ersten Pause schaffte aber sein Pendant auf Wiener Seite, Benoit Gratton, 18 Sekunden vor der Sirene nach tollem Zuspiel von Francois Fortier das 1:1.

Spielszene Black Wings Linz - Vienna Capitals

GEPA/Walter Luger

Die Capitals haben sich gegen Linz noch lange nicht abgeschrieben

Caps mit den passenden Antworten

Angespornt durch das gelungene Drittelende hatten die vor der Partie mit dem Rücken zur Wand stehenden Caps auch den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt. Sie bestraften die in dieser Phase passiv wirkenden Linzer per Doppelschlag von Mario Seidl (24.) und Jonathan Ferland (25.) eiskalt. Mit einem abgefälschten Schuss von Murphy kamen die Black Wings schnell wieder auf ein Tor heran (26.), doch Filip Gunnarsson hatte für die Caps die passende Antwort parat (33.).

Im Schlussdrittel wurde es dann nur kurz spannend. Martin Mairitsch machte den Linzern mit seinem Anschlusstreffer wieder Hoffnung, die Serie doch vorzeitig zu entscheiden (43.). Abermals war es Gunnarsson, der den alten Abstand von zwei Toren wiederherstellte (44.). Den Schlusspunkt setzte Ferland mit einem Treffer ins leere Tor 38 Sekunden vor dem Ende.

Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale

Dienstag:

Black Wings Linz - Vienna Capitals 3:6

(1:1 1:3 1:2)

Linzer Eishalle, 3.650 Zuschauer (ausverkauft), SR Dremelj/Trilar

Tore: Murphy (9./PP), Ouellette (26.), Mairitsch (43.) bzw. Gratton (20.), Seidl (24.), Ferland (25., 60./EN), Gunnarsson (33., 44.)

Strafminuten: 10 plus je 10 (Spannring, Hisey) bzw. 16 plus 10 (Lakos)

Stand in der „Best of seven“-Serie: 3:2

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