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Klarer Heimerfolg im fünften Spiel

Der Sieger des Grunddurchgangs in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) steht im Finale. Die Black Wings Linz schafften am Donnerstag mit einem 5:2 (2:0,2:1,1:1)-Heimsieg im fünften Match der Halbfinal-Serie gegen Olimpija Ljubljana den Aufstieg und treffen nun im Duell um den Titel auf Rekordmeister KAC.

Linz-Coach Rob Daum fand an seinem Team nicht viel auszusetzen: „Ich denke, wir haben gut gespielt. Aber Ljubljana hat auch gut dagegengehalten.“ Ljubljana-Coach Hannu Järvenpää erkannte die Stärke der Oberösterreicher an: „Es war wie ein 100-m-Lauf, den wir mit Stiefeln laufen.“ Vor ausverkaufter Halle hatten die Linzer die Entscheidung schon in den ersten beiden Dritteln erzwungen. Daniel Oberkofler war bereits in der dritten Minute zur Stelle gewesen, ein Powerplay-Tor von Danny Irmen in Minute 19 verschaffte den Gastgebern nach Abschnitt eins einen sicheren 2:0-Vorsprung.

Justin Keller (Black Wings) bezwingt Ljubljana-Goalie Matija Pintaric

GEPA/Matthias Hauer

Keller ist im Duell mit Ljubljana-Goalie Pintaric zweimal Sieger

Für die Treffer der Slowenen war an diesem Tag Domen Vedin verantwortlich. Sein erster Treffer bedeutete in Minute 23 den Anschlusstreffer zum 1:2, sein zweiter in der 43. Minute kam jedoch schon zu spät. Denn in der Zwischenzeit hatten Martin Grabher Meier (34.) und Justin Keller (39.) auf 4:1 für die Linzer gestellt.

Mit einem Zweitorerückstand konfrontiert, kam Ljubljana nicht mehr heran. Im Gegenteil, Keller mit seinem zweiten Tor markierte den fünften Linz-Treffer und damit exakt das gleiche Endergebnis wie der KAC in Zagreb. Beide Mannschaften haben nun eine Woche Spielpause, ehe es am 22. März in Linz mit der „Best of seven“-Serie um den Titel in der EBEL und der österreichischen Meisterschaft losgeht.

Erste Bank Eishockey Liga, Semifinale

Donnerstag:

Black Wings Linz - Olimpija Ljubljana 5:2

(2:0 2:1 1:1)

Keine-Sorgen-Arena Linz, 3.650 Zuschauer (ausverkauft), SR Berneker

Tore: Oberkofler (3.), Irmen (19./PP), Grabher Meier (34.), Keller (39., 50.) bzw. Vedlin (23., 43.)

Strafminuten: 6 plus 10 Min. Disziplinar Murphy bzw. 12

Endstand in der „Best of seven“-Serie: 4:1

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