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Knochenabsplitterung in rechter Schulter

Reinfried Herbst hat sich am Mittwoch einer Operation an der rechten Schulter unterzogen. Dieser Eingriff wäre schon im Jänner notwendig gewesen. In Hinblick auf wichtige Weltcup-Punkte hatte ihn der Slalom-Spezialist jedoch aufgeschoben. „Alles gut gelaufen“, sagte Herbst nach der Operation, die im LKH Salzburg durchgeführt wurde.

Die Verletzung, eine Knochenabsplitterung knapp oberhalb des Bizeps, hatte sich Herbst beim Abschlusstraining für den Slalom in Kitzbühel im Jänner zugezogen. „Die Operation dauerte rund eineinhalb Stunden. Der ein Zentimeter große Splitter wurde angeschraubt, damit die Führung im rechten Schulterbereich wieder gewährleistet ist“, wurde der 33-Jährige am Freitag in einer Presseaussendung zitiert.

Reinfried Herbst im Landeskrankenhaus Salzburg

Reinfried Herbst/privat

Herbst nach dem Eingriff im Landeskrankenhaus Salzburg

Richtige Entscheidung

Nach der verpatzten Saison war der frühere Slalomweltcup-Sieger auf jeden weiteren Punkt angewiesen, um in der kommenden WM-Saison in der Startliste nicht noch weiter abzurutschen. „Rückblickend bin ich froh, dass ich die Operation nicht schon im Jänner gemacht und bis zum Weltcup-Finale in Schladming durchgehalten habe. Ich wollte die Saison unbedingt rüberretten“, so Herbst, der mit Rang acht im Schladminger Nachtslalom sein bestes Ergebnis eingefahren hatte.

Ein vorzeitiges Saisonende hätte den Salzburger in der Weltrangliste nach hinten katapultiert. „Ungefähr auf Platz 50. So aber liege ich noch um Rang 25 und habe für die WM-Saison eine gute Ausgangsposition, um mich rasch wieder in die Topgruppe zurück zu kämpfen.“ Herbst wird das Spital am Samstag verlassen, die Therapie beginnt in der kommenden Woche. Voll trainieren wird Herbst laut eigenen Angaben voraussichtlich im Mai wieder dürfen.

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