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Schwimmer als Störenfried
Etwa auf der Hälfte der 6,8 Kilometer langen Strecke zwischen Putney und Mortlake tauchte der Kopf des Mannes plötzlich vor dem Oxford-Boot auf. Wogegen der Schwimmer protestierte, war zunächst unklar. Das 158. Boat Race vor rund 250.000 Zuschauern wurde für rund eine halbe Stunde unterbrochen und danach auf Höhe des Zwischenfalls erneut gestartet.
Bei dem Störenfried handelte es sich laut englischen Medienberichten um einen 35-jährigen Londoner, der seine Aktion gegen „Elitedenken“ richtete. Er wurde von der Polizei an Land festgenommen.
Reuters/Paul HackettAcht Mann im Oxford-Boot und ein ungebetener Gast im WasserKlarer Außenseitersieg für Cambridge
Die bei den Buchmachern als Außenseiter gehandelten Hellblauen aus Cambridge siegten schließlich ungefährdet. Nach dem Neustart waren die Ruderblätter der beiden Teams heftig aneinandergeraten und offenbar eines der Oxford-Blätter kaputtgegangen.
Im Vorjahr hatten die Dunkelblauen aus Oxford mit vier Längen Vorsprung gewonnen. In der Gesamtbilanz der Regatta, die auf das Jahr 1829 zurückgeht, führt Cambridge nun mit 81:76 Siegen. Ein Duell (1877) ging unentschieden aus.
Ruderer nach Kollaps im Spital
Nach dem turbulenten Rennen gab es keine Siegerehrung, weil Alexander Woods in dem dunkelblauen Oxford-Achter im Ziel zusammengebrochen war. „Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, sein Zustand ist stabil“, hieß es vom Veranstalter am Samstagabend.
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Publiziert am 08.04.2012