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Einziger Ausfall trifft Rekordweltmeister

Während sein Teamkollege Nico Rosberg mit der Mercedes-Crew den ersten Sieg seiner Karriere feiern durfte, blieb Michael Schumacher beim Grand Prix von China am Sonntag schon bald nach Beginn des Rennens nur noch die Rolle des Daumendrückers.

Der Rekordweltmeister durfte sich vom zweiten Startplatz aus durchaus Hoffnungen machen, doch ein verpatzter Boxenstopp in der zwölften Runde beendete alle Träume von einem guten Resultat in Schanghai. Nach wenigen Metern musste Schumacher seinen Mercedes wegen des nicht ordnungsgemäß fixierten rechten Vorderrades neben der Strecke abstellen. Er sollte der einzige Fahrer bleiben, der an diesem Tag die Zielflagge nicht sah.

Michael Schumacher (Mercedes) beim Reifenwechsel in der Box

GEPA/XPB Images/Batchelor

Der entscheidende Moment an der Mercedes-Box

„Schade“, so der Kommentar des 43-Jährigen. 2006 hatte er in China seinen bisher letzten Sieg gefeiert, diesmal schien zumindest der erste Podiumsplatz seit seinem Comeback vor zwei Jahren möglich zu sein. Doch es kam anders. „Das gehört dazu. Jetzt drücke ich Nico die Daumen“, sagte Schumacher, der damit weiter auf seinem einen WM-Punkt vom Rennen in Sepang sitzenbleibt. Die nächste Chance, zu zeigen, was im Mercedes wirklich steckt, hat er aber schon kommendes Wochenende in Bahrain.

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