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Sabitzer-Triplepack in Wr. Neustadt
Mann des Spiels war Marcel Sabitzer mit einem Triplepack (17., 37., 91.) sowie Assist für das 3:1 von Benjamin Sulimani (68.). Die Admiraner blieben damit auch im vierten Saisonduell mit dem NÖ-Rivalen ungeschlagen und holten dabei den dritten Sieg. Der Vorletzte Wr. Neustadt, für den Günther Friesenbichler (25.) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte, hat weiterhin beruhigende neun Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht Kapfenberg, das bei Sturm Graz knapp mit 1:2 verlor.
Ansehnliche erste Halbzeit
In den ersten 45 Minuten bekamen die 2.100 Fans im Wiener Neustädter Stadion eine durchaus ansehnliche Partie geboten. Nach einem Eckball von Patrik Jezek zog Sabitzer aus 20 Metern ab und sein Schuss wurde von Mahmud Selim Imamoglu unhaltbar für Jörg Siebenhandl abgefälscht. Unmittelbar zuvor hatte der Wr.-Neustadt-Goalie mit einer Fußabwehr bei einem Sulimani-Schuss das 0:1 noch verhindert (16.).
GEPA/Markus OberländerMarcel Sabitzer vervierfachte mit dem Triplepack seine bisherige TorausbeuteDie Gastgeber waren aber schnell wieder im Spiel. Nach einem Konter und Vorarbeit von Christoph Saurer hob der am Fünfer frei stehende Friesenbichler den Ball ins lange Eck zum 1:1. Dank Sabitzer kamen die Admiraner aber noch vor der Pause zur neuerlichen Führung. Nach einem weiten Pass von Andreas Schrott aus der eigenen Hälfte und einem Stellungsfehler vor Bernd Besenlehner fixierte der 18-jährige Offensivspieler aus schrägem Winkel seinen Doppelpack. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Saurer die Chance auf das 2:2 ungenützt.
Sabitzer als Vorbereiter und Torschütze
Nach der Pause nahm das Spielniveau deutlich ab, beide Teams konnten sich vorerst nicht mehr entscheidend in Szene setzen. Der dritte Auswärtssieg der Admiraner in Folge nach jenen in Kapfenberg und Mattersburg geriet somit nicht mehr in Gefahr. Sulimani erhöhte nach Ideallochpass von Sabitzer auf 3:1. Und dem „Man of the match“ blieb es vorbehalten für den Schlusspunkt zu sorgen. In der Nachspielzeit trug sich der Sohn des ehemaligen ÖFB-Teamspielers Herfried Sabitzer zum dritten Mal in die Schützenliste ein und krönte seine starke Leistung mit seinem insgesamt vierten Bundesliga-Treffer nochmals.
Die Mannschaft von Trainer Peter Stöger ist nun schon neun Runden sieglos und muss nun auch den Ausfall von Wolfgang Klapf verkraften, der schon in der Anfangsphase wegen einer Rückenverletzung ausgetauscht und ins Krankenhaus gebracht wurde.
Stimmen zum Spiel:
Peter Stöger (Wr.-Neustadt-Trainer): „Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben in der Verteidigung leichtsinnig agiert, die Niederlage geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Wir wollten den Zuschauern Freude bereiten und nicht wieder 0:0 spielen. Jetzt haben die Zuschauer fünf Tore gesehen und möglicherweise einen schönen Fußballabend gehabt. Wir haben in der zweiten Hälfte Risiko genommen, leider ist die Rechnung nicht aufgegangen. Wir werden es aber in der nächsten Runde wieder probieren. Wir werden uns schon irgendwie über die Ziellinie retten.“
Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): „Die Mannschaft hätte die gebotenen Räume schon früher nützen müssen. Sonst war es ein absolut positives Spiel, großes Lob an die Mannschaft. Uns ist sehr entgegengekommen, dass Peter Stöger offensiv spielen hat lassen. International dabei zu sein, wäre für die Mannschaft natürlich wunderbar, aber es fehlen uns noch ein paar Schritte.“
Marcel Sabitzer (Dreifachtorschütze für Admira): „Drei Tore und ein Assist klingt sehr gut, ich muss es aber noch ein bisschen setzen lassen. Ich freue mich vor allem für die Mannschaft. Vier Tore in Wiener Neustadt können sich sehen lassen, es haben wenige Teams dort überhaupt Tore geschossen.“
Tipp3-Bundesliga, 32. Runde
Samstag:
Wiener Neustadt - Admira 1:4 (1:2)
Stadion Wr. Neustadt, 2.100 Zuschauer, SR Muckenhammer
Torfolge:
0:1 Sabitzer (17.)
1:1 Friesenbichler (25.)
1:2 Sabitzer (37.)
1:3 B. Sulimani (68.)
1:4 Sabitzer (91.)
Wr. Neustadt: Siebenhandl - Imamoglu, Maak, Madl, Klapf (9./Besenlehner) - Pollhammer, Reiter, Stanislaw (46./Ciftci/ 70./Lindner), D. Wolf - Saurer - Friesenbichler
Admira: Tischler - Seebacher, Drescher, Schrott (69./Ebner), Auer - Sabitzer, Mevoungou, Toth, Jezek - Ouedraogo (57./Hosiner), B. Sulimani (79./Thürauer)
Gelbe Karten: Wolf, Reiter, Besenlehner bzw. Mevoungou, Toth
Die Besten: Reiter, Pollhammer bzw. Sabitzer, Jezek, Sulimani
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Publiziert am 29.04.2012