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„Habe meine Mission erfüllt“

Paul Scharner wird am Sonntag zum letzten Mal für den englischen Premier-League-Club West Bromwich Albion spielen. Der ÖFB-Teamspieler bestätigte gegenüber der englischen Zeitung „Birmingham Mail“, dass das Heimmatch am Sonntag gegen Arsenal seine Abschiedsvorstellung für den Club wird.

Der Vertrag des 32-Jährigen läuft mit Saisonende aus, da es Scharner im Saisonverlauf nicht auf genügend Einsatzminuten gebracht hat. Hätte Scharner in zumindest 25 Premier-League-Spielen 20 oder mehr Minuten gespielt, hätte sich sein Kontrakt automatisch um weitere zwölf Monate verlängert. Der Niederösterreicher erfüllte diese Vorgabe aber lediglich in 20 Saisonpartien.

„Ich glaube, dass ich meine Mission bei West Bromwich erfüllt habe. Wir haben den Klassenerhalt geschafft, darauf bin ich sehr stolz. Ich werde mich einer neuen Herausforderung stellen“, sagte Scharner, der 2005 in die Premier League zu Wigan Athletic gewechselt war und seit damals 206 Spiele in Englands höchster Spielklasse absolviert hat.

Paul Scharner (West Bromwich Albion)GEPA/AMA Sports/Matthew Ashton„Thumb up“: Scharner wird seine Zeit bei Bromwich in guter Erinnerung behalten

Bei den Fans gut angeschrieben

Scharner hat sich in seiner Zeit bei West Bromwich in die Herzen der Fans gespielt. Die „Birmingham Mail“ hob hervor, dass sich der Österreicher ganz besonders mit dem Club, den Fans und der lokalen Kultur identifiziert habe.

So war Scharner am Montag auch der einzige aktuelle Kaderspieler, der zum Saisonabschlussabendessen der Fans erschien. Zahlreiche Facebook-Webchats mit den Anhängern und auch das Färben seiner Haarpracht in die Clubfarben Blau und Weiß am Ende der vergangenen Saison haben Scharner viele Sympathiepunkte gebracht.

Verbleib in Premier League bevorzugt

Sein Abschied ist nicht ganz freiwillig. „Ich würde aufgrund der Fans gerne bleiben. Aber der Club hat andere Pläne. Daher ist es an der Zeit, weiterzuziehen“, erklärte Scharner, der im Sommer 2010 nach viereinhalb Jahren bei Wigan zu West Bromwich wechselte. Wo seine Karriere weitergeht, ließ Scharner, der in dieser Saison drei Tore erzielt hat, noch offen. Einen Verbleib in der Premier League würde der Niederösterreicher zwar bevorzugen, prinzipiell ist er aber für alles offen.

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Publiziert am 08.05.2012