Chicago Bulls scheitern in ersten Play-off-Runde

Die Chicago Bulls sind gleich in der ersten Play-off-Runde der National Basketball Association (NBA) ausgeschieden. Das beste Team des Grunddurchgangs verlor am Donnerstag bei den Philadelphia 76ers 78:79 und damit die „Best of seven“-Serie mit 2:4. Die 76ers erreichten erstmals seit neun Jahren die zweite Play-off-Runde, in der sie auf die Boston Celtics treffen. Boston entschied mit einem 83:80-Erfolg über die Atlanta Hawks die Serie ebenfalls 4:2 für sich. Kevin Garnett war mit 28 Punkten bester Celtics-Werfer.

In Philadelphia fiel die Entscheidung in einer dramatischen Partie in den Schlusssekunden, nachdem die 76ers 25 Sekunden vor Schluss noch 75:78 zurückgelegen waren. 12,8 Sekunden vor Ende brachte Thaddeus Young die Gastgeber bis auf einen Punkt heran, sieben Sekunden vor Ende vergab Chicagos Center Omer Asik zwei Freiwürfe, ehe auf der Gegenseite Andre Iguodala zweimal per Freiwurf traf und Philadelphia 2,2 Sekunden vor Schluss den Sieg sicherte. Chicago konnte einmal mehr den Ausfall von Derrick Rose nicht kompensieren. Der Superstar hatte sich in der ersten Begegnung der Serie das Kreuzband gerissen.

Das Ausscheiden droht auch den Los Angeles Lakers. Das Team um Superstar Kobe Bryant (31 Punkte) kassierte auswärts gegen die Denver Nuggets eine 96:113-Niederlage. Damit steht es in der Serie 3:3, das entscheidende siebente Spiel findet am Samstag im Staples Center in Los Angeles statt.

Harden bester Bankspieler

James Harden von Oklahoma City Thunder wurde mit überwältigendem Vorsprung zum besten Bankspieler gewählt. Der 22 Jahre alte Guard erzielte während der regulären Saison im Schnitt 16,8 Punkte und war damit drittbester Werfer seines Teams. In der Abstimmung wurde Harden, der auch im erweiterten US-Olympia-Aufgebot steht, von 115 der 119 stimmberechtigten Sportjournalisten auf Rang eins gesetzt.

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Publiziert am 11.05.2012