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Glücklich mit Österreich und Bayern

Österreichs Fußballer des Jahres, David Alaba, strebt im DFB-Cup-Endspiel am Samstagabend gegen Meister Borussia Dortmund seinen ersten „echten“ Titel mit dem FC Bayern an. Zwar holte der 19-jährige Wiener mit den Münchnern schon vor zwei Jahren das Double, damals zählte ÖFB-Teamspieler Alaba aber noch nicht zur Bayern-Stammformation.

„Deshalb wäre es ein ganz besonderer Titel für mich. Ich bin auf jeden Fall schon heiß auf das Finale“, erklärte Alaba, der im Berliner Olympiastadion wieder als Linksverteidiger gesetzt ist. Das Champions-League-Finale am 19. Mai in der heimischen Allianz Arena, für das der 19-Jährige gesperrt ist, spukt vor dem Duell mit dem Meister noch nicht durch die Köpfe der Bayern-Kicker.

David Alaba (Bayern München) gengen Sebastian Kehl (Borussia Dortmund)

Reuters/Kai Pfaffenbach

Nächste Runde im Duell mit BVB

Rückkehr in Startelf

„Wir bereiten uns sehr konzentriert auf das Pokalfinale vor, denn wir wollen diesen Titel unbedingt holen“, beteuerte Alaba. Als zusätzliche Motivation dient der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes die Möglichkeit, sich an den Dortmundern für die verpasste Meisterschaft zu revanchieren. Das bestätigte auch der ÖFB-Youngster: „Wenn der Gegner Dortmund heißt, ist das natürlich ein besonderer Ansporn.“

Seit dem Rückspiel im Champions-League-Semifinale gegen Real Madrid absolvierte Alaba keine Partie von Beginn an - Heynckes wollte die Kräfte der Stammspieler schonen und in der letzten Runde in Köln die Formation fürs Finale der Königsklasse aufs Feld schicken. Dass durch die Rotation der Spielfluss der vergangenen Wochen gelitten haben könnte, glaubt Alaba nicht. „Der Trainer weiß sicher ganz genau, was er zu tun hat.“

DFB-Team war für Alaba kein Thema

Im Pokalfinale will Heynckes nicht auf Alaba verzichten - schließlich ist der Österreicher der „derzeit beste linke Außenspieler der Bundesliga“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Mittwoch schrieb. Unter dem Titel „Sehnsucht nach David Alaba“ analysierte die Zeitung die Problemfelder der deutschen Nationalmannschaft vor der EM und kam zum Schluss, dass die DFB-Auswahl den Wiener beim Turnier dringend nötig hätte.

Weiters berichtete die „Süddeutsche“ auch von einer angeblichen Prüfung des DFB vor drei Jahren, ob man Alaba nicht mit der deutschen Staatsbürgerschaft ausstatten könnte. „Aber mit mir hat darüber nie jemand geredet, und es wäre für mich auch nie ein Thema gewesen, für ein anderes Land als für Österreich zu spielen. Das ist für mich eine große Ehre, und dort kann ich auch meine Lieblingsposition spielen“, sagte der gelernte Mittelfeldspieler.

„Spiele schon bei Traumverein“

Auch ein Wechsel des Vereins kommt für Alaba - zumindest in der näheren Zukunft - wohl nicht infrage, daran ändert selbst das angebliche Interesse des FC Barcelona nichts. „Solche Spekulationen sind für mich eine große Ehre, doch ich lasse mich davon nicht verrückt machen und aus der Bahn bringen. Sicher ist Barcelona ein Traumverein, aber ich spiele schon jetzt bei einem Traumverein, bei dem ich mich sehr wohl fühle“, sagte Alaba.

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