Wolfsburg-Fans müssen Pyrotechnik-Strafen zahlen

Der VfL Wolfsburg schlägt im Kampf gegen Pyrotechnik einen härteren Kurs ein. Der deutsche Fußball-Bundesligist hat Geldstrafen in Höhe von insgesamt 7.500 Euro wegen Abbrennens von Pyrotechnik an die überführten Täter weitergegeben. Während der Auswärtsspiele in Hamburg und Bremen hatten VfL-Fans Feuerwerkskörper abgebrannt. Das DFB-Sportgericht verurteilte daraufhin den Verein zu Geldstrafen.

Nachdem drei Personen zweifelsfrei als Täter überführt worden sind, hat der VfL Wolfsburg nun anteilig Schadenersatzforderungen geltend gemacht. Darüber hinaus wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet sowie bundesweit wirksame Stadionverbote verhängt. Auch Hannover 96 hat die ihm auferlegten Pyrotechnik-Strafen an die Täter aus der Fanszene weitergegeben.

Publiziert am 11.05.2012