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Zweijahresvertrag in Graz

Die Katze ist aus dem Sack: Peter Hyballa ist neuer Trainer des SK Puntigamer Sturm Graz. Der schon länger als Favorit auf die Nachfolge von Franco Foda gehandelte 36-jährige Deutsche unterschrieb einen Vertrag bis 2014 bei den Steirern. Zuletzt bei den Red Bull Juniors soll Hyballa die Grazer wieder in einen Titelkandidaten verwandeln.

„Peter Hyballa ist ein Fußballverrückter, im absolut positiven Sinne des Wortes. Er brennt auf seine neue Aufgabe“, wird Sturms Sportdirektor Paul Gludovatz auf der Vereinshomepage zitiert. „Wir sind davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben und hoffen, dass seine Begeisterung schnell auf die Mannschaft abfärbt.“ Hyballa, studierter Sportwissenschaftler, wird sein Amt am 5. Juni 2012 antreten.

Trainer Peter HyballaGEPA/Felix RoittnerSeit Jänner 2012 versuchte Hyballa die Juniors auf Vordermann zu bringen

Ziel: Leidenschaftlicher Fußball

Im Lebenslauf des Deutschen ist neben den Red Bull Juniors in der Regionalliga ein Engagement bei Alemannia Aachen in der zweiten deutschen Liga zu finden. Davor arbeitete Hyballa als Nachwuchstrainer u. a. beim VfL Wolfsburg und bei Borussia Dortmund. Beim aktuellen deutschen Doublegewinner stand der 36-Jährige von 2007 bis 2010 unter Vertrag und gilt als Entdecker von Shootingstar Mario Götze.

Mit Sturm will Hyballa so schnell wie möglich wieder an der Spitze mitmischen. „Das Ziel, oben mitzuspielen, hat jeder, ich möchte mit Sturm vor allem leidenschaftlichen Fußball zeigen und mit einem attraktiven und offensiven Spielstil die Fans zum Brennen bringen“, so Hyballa auf der Vereinsseite. Sportdirektor Gludovatz zeigte sich mit seiner Wahl zufrieden. „Er ist ein Mann, der sowohl großes fußballerisches Fachwissen als auch die nötigen menschlichen Qualitäten für den Posten mitbringt“, so der Burgenländer.

Abschied von Kristl

Das Engagement von Hyballa als Trainer bedeutet auch das Ende der Zusammenarbeit mit Thomas Kristl, der nach Fodas Beurlaubung vor einem Monat interimistisch das Team als Coach betreut hatte. Der Vertrag mit dem Interimstrainer wird nicht verlängert. Trotz des Verpassens der Europacup-Startplätze gab es von Sportdirektor Gludovatz versöhnliche Worte zum Abschied. „Thomas Kristl hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und gute Arbeit geleistet“, so Gludovatz.

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Publiziert am 14.05.2012