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Satan Matchwinner gegen Tschechien

Die Slowakei hat ihren Höhenflug bei der Eishockey WM in Finnland und Schweden fortgesetzt. Das Überraschungsteam der Titelkämpfe, das im Viertelfinale bereits Kanada ausgeschaltet hatte, gewann das „Bruderduell“ im Semifinale gegen den zwölfmaligen Titelträger Tschechien mit 3:1 (1:0 0:1 2:0).

Routinier Miroslav Satan führte den Außenseiter vor 8.000 Zuschauern in der Hartwall Arena mit zwei Toren ins dritte WM-Finale nach 2000 und 2002. In seiner 21. Saison als Profi traf der 37-jährige Stanley-Cup-Sieger von 2009 in der 16. Minute und besorgte im Schlussdrittel in Unterzahl die Vorentscheidung (41.). Libor Hudacek legte wenig später zum Endstand nach. Für Tschechien traf lediglich Michael Frolik (31.).

Treffer von Miroslav Satan (Slowakei) gegen Tschechiens Tormann Jakub Kovar bei der Eishockey-WMReuters/Grigory DukorAltstar Satan brachte die Slowakei zweimal in Führung

In einer umstrittenen Szene im ersten Drittel entschied das Schiedsrichtergespann Lars Brüggemann/Jari Levonen (GER/FIN) bei einer Attacke gegen den tschechischen NHL-Star Martin Erat aus Nashville nicht auf Strafe. Erat musste in die Kabine und konnte nicht weiterspielen. Kurz darauf erzielte Satan die Führung. Tschechiens Keeper Jakub Kovar sah dabei alles andere als gut aus.

Neuauflage des WM-Finales 2002

Im Endspiel am Sonntag (19.30 Uhr) trifft das Team von Headcoach Vladimir Vujtek auf Turnierfavorit Russland, vorher (15.00 Uhr) spielen Gastgeber Finnland und Tschechien um Bronze. Die „Sbornaja“ und die Slowakei sind einander bereits einmal in einem WM-Finale gegenübergestanden.

Am 11. Mai 2002 siegten die Slowaken im Scandinavium von Göteborg mit 4:3 und feierten ihren bisher einzigen WM-Titel. Zwei Spieler von damals (Michal Handzus und Satan) sind bei den Slowaken auch heuer mit dabei, Letzterer war gegen die Tschechen auch Matchwinner.

Eishockey-WM, Semifinale

Samstag:

Slowakei - Tschechien 3:1

(1:0 0:1 2:0)

Helsinki, 8.000 Zuschauer, SR Brüggemann/Levonen (GER/FIN)

Tore: Satan (16., 41./SH), Hudacek (45.) bzw. Frolik (31.)

Srafminuten: 6 bzw. 0

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Publiziert am 20.05.2012