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Weltrekord eingestellt

Ein etwas zu starker Rückenwind hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Eugene/Oregon Liu Xiangs Superzeit über die 110 Meter Hürden verweht. Der chinesische Olympiasieger von 2004 gewann am Samstag in sensationellen 12,87 Sekunden klar vor den US-Amerikanern Aries Merritt (12,96) und Jason Richardson (13,11).

Somit war Xiang ebenso schnell wie der Kubaner Dayron Robles bei seinem Weltrekord am 12. Juni 2008 in Ostrau. Da der Rückenwind mit 2,4 Metern pro Sekunde jedoch um 0,4 Meter/Sekunde zu stark war, wird Xiangs Zeit nicht anerkannt. Über die 100 m lief der US-Amerikaner Justin Gatlin in beachtlichen 9,90 Sekunden zum Sieg.

Drei JWBL am ersten Tag

Bereits am ersten Tag des vierten Diamond-League-Meetings der Saison gab es drei Jahresweltbestleistungen. Der Kenianer Wilson Kiprop entschied die auf US-Boden ausgetragene nationale kenianische Olympiaqualifikation über 10.000 m in der schnellsten Zeit des Jahres in 27:01,98 Minuten für sich.

Auch die auf den Plätzen gelandeten Kenianer Moses Masai und Bitan Karoki schafften das Olympialimit. Kenia will in London endlich die 44-jährige Durststrecke bei Olympischen Spielen über diese Strecke beenden, seit Naftali Temu bei den Spielen in Mexiko 1968 wartet das Land auf 10.000-m-Gold.

Über die gleiche Distanz bei den Frauen markierte die äthiopische Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba in 30:24,39 Minuten ebenfalls eine Jahresweltbestmarke. Dem US-Amerikaner Christian Taylor gelang mit 17,62 Metern der weiteste Dreisprung des Jahres. Der Weltmeister hat damit den ersten Sieg bei einem Diamond-Meeting in diesem Jahr gefeiert.

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Publiziert am 02.06.2012