UEFA brummt Russland 30.000 Euro Strafe auf

Der Europäischen Fußballverband (UEFA) hat nach den Vorkommnissen beim EM-Vorrundenspiel zwischen Polen und Russland erneut Geldstrafen verhängt. Der Disziplinar- und Kontrollausschuss der UEFA verurteilte den russischen Verband RFS zu einer Buße von 30.000 Euro, der polnische Verband PZNP muss 4.000 Euro zahlen. Das teilte die UEFA am Sonntagabend mit.

Der RFS wurde „wegen des Abfackelns und Werfens von Feuerwerkskörpern, der Zurschaustellung von verbotenen Transparenten und wegen des Betretens des Platzes durch einen Fan“ bestraft, der PZNP „wegen des Abfackelns von Feuerwerkskörpern seiner Fans“. Beide Teams sind bei der EM in Polen und der Ukraine nach Niederlagen am Samstag nach der Vorrunde ausgeschieden.

Russen droht weiter Punkteabzug

Die UEFA hatte schon zuvor mitgeteilt und bekräftigte in der schriftlichen Erklärung erneut, dass die Vorfälle in der Partie gegen Polen am Dienstag in Warschau keinen Einfluss auf die Bewährungsstrafe haben, die der RFS nach den Zwischenfällen beim ersten Spiel gegen Tschechien in Wroclaw (Breslau) erhalten hatte.

Der RFS muss den Abzug von sechs Punkten in der Qualifikation zur EM 2016 fürchten. Die Strafe bleibt zur Bewährung bis zum Ende der Qualifikation ausgesetzt. Bei der Partie gegen Tschechien am 8. Juni hatten einige russische Anhänger Feuerwerkskörper geworfen und beleidigende Spruchbänder gezeigt.

Publiziert am 17.06.2012