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„Natürlich brauchen wir Schweinsteiger“

Der von einer Knöchelblessur geplagte deutsche Vizekapitän Bastian Schweinsteiger sieht keine Gefahr für seinen Einsatz im EM-Halbfinale gegen Italien. „Ich fühle mich fit, um in der Startformation spielen zu können. Ich bin sehr heiß darauf“, erklärte er am Montag im ARD-Hörfunk.

„Jetzt kann ich diese Woche auch wieder trainieren. Ich weiß, wie ich mit dieser Situation umgehen kann“, so Schweinsteiger weiter. Auch das im Elfmeterschießen verlorene Champions-League-Finale mit Bayern München gegen Chelsea habe er „unter den gleichen Voraussetzungen“ bestritten, merkte er an.

Deutschlands Bastian Schweinsteiger liegt auf dem Rasen und hält sich den Fuss

dapd/ Oliver Lang

Der Knöchel machte Schweinsteiger auch gegen die Griechen zu schaffen

Nach Problemen wieder obenauf

Nach seiner schwachen Leistung beim 4:2-Erfolg im Viertelfinale gegen Griechenland und dem Eingeständnis, dass ihn die im Februar erlittene Knöchelverletzung immer noch behindert, war heftig über Schweinsteigers Einsatzfähigkeit spekuliert worden. „Glauben Sie mir: Wenn ich sage, dass ich mich gut fühle, dann fühle ich mich auch gut“, hielt der 94-fache Nationalspieler nun entgegen.

Die Trainer gehen ebenfalls davon aus, dass der Münchner „am Donnerstag auflaufen kann“, berichtete Torwartcoach Andreas Köpke am Montag. „Natürlich brauchen wir Schweinsteiger“, unterstrich auch Teamkollege Mesut Özil und hob damit die Bedeutung des Mittelfeldorganisators für die Mannschaft hervor.

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