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In acht Monaten um die Welt
Skipper Franck Cammas und seiner Crew reichte zum Abschluss der neunten Etappe von Lorient nach Galway am Dienstag ein zweiter Platz hinter dem in der Endwertung schließlich zweitplatzierten spanisch-neuseeländischen Team Camper. Rang drei ging an das US-Team Puma mit Skipper Ken Read.
AP/Paul ToddGroupama brauste als Schnellster rund um die Welt100.000 Zuschauer empfangen Sieger
100.000 Zuschauer empfingen die sechs am Race teilnehmenden Boote nach dem „Sprint“ über 550 Seemeilen ins irische Galway. Gestartet wurde das Rennen im Oktober 2011 im spanischen Alicante. Von dort aus ging es nach Kapstadt (Südafrika), in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Abu Dhabi, aus der Wüste ins chinesische Sanya, nach Auckland (Neuseeland), hinüber nach Brasilien nach Itajai, auf einen Abstecher nach Miami (USA) und wieder zurück nach Europa nach Lissabon. Von dort war es nur mehr ein Katzensprung nach Lorient und eben nach Galway.
Cammas ist der zweite Franzose nach Lionel Pean 1986, der die seit 39 Jahren durchgeführte Regatta gewinnt. „Das ist ein unglaublicher Moment für mich“, freute er sich. Beim ersten Race, damals noch unter dem Namen „Whitbread Round the World Race“ bekannt - war er nicht einmal ein Jahr alt. „Es war immer mein Traum, an diesem Rennen teilzunehmen.“
Die als Außenseiter ins Rennen gestartete Groupama, lag nach einem Navigationsfehler zum Auftakt weit hinter dem spanischen Telefonica-Team, das die ersten drei Etappen gewann. In der zweiten Hälfte der Regatta drehte Groupama aber den Spieß um und trat mit dem Sieg die Nachfolge der 2009 erfolgreichen schwedischen Jacht Ericsson 4 an. Der Titelverteidiger hatte diesmal auf eine Teilnahme verzichtet. Das nächste Ocean Race findet in den Jahren 2014 und 2015 statt.
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Publiziert am 03.07.2012