Freitag-Sturzserie fordert 13 Aufgaben bei Tour de France

Nach der Serie von Stürzen am Freitag sind zwölf Radprofis bei der 99. Tour de France ausgestiegen und standen nicht am Start der siebenten Etappe in Tomblaine. Im Lauf der Etappe am Samstag stieg auch der Franzose Antony Delaplace als insgesamt 17. Fahrer bei dieser Rundfahrt aus.

Die prominentesten Ausfälle der sechsten Chaosetappe nach Metz waren der an der Hüfte verletzte Giro-d’Italia-Gewinner Ryder Hesjedal (CAN) und der dreifache Weltmeister Oscar Freire (ESP/Rippenbruch). Wouter Poels (NED) erlitt nach Mitteilung seiner Vacansoleil-Mannschaft einen Nieren- und Milzriss.

Die Opferzahl war aber noch viel länger. Fränk Schleck (LUX) stürzte auf die schon beim Giro verletzte Schulter, Johannes Fröhlinger (GER) brach sich einen Finger. Der zweifache Etappengewinner Andre Greipel (GER) erlitt Prellungen an der Schulter und am Unterarm - alle drei fahren aber weiter. Am vergangenen Samstag waren in Lüttich in Belgien 198 Fahrer in die Tour gestartet.