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Verpatzte Olympiageneralprobe
Gegen die Brasilianer Pedro und Marcio Araujo setzte es für Doppler/Horst am Freitag das dritte 0:2 in Serie. „London hat nichts damit zu tun, dass ich so schlecht gespielt habe“, versicherte Doppler. 2008 hatte Klagenfurt ebenfalls als Olympiageneralprobe gedient. Horst und Doppler landeten danach in Peking mit ihren damaligen Partnern auf den Rängen fünf und neun. „Damals haben wir die positive Energie aus Klagenfurt mitgenommen. Das ist uns diesmal nicht gelungen“, gestand Doppler.
Erklärung hatten die Routiniers keine dafür. „Keine Ahnung warum, aber es hat spielerisch überhaupt nicht funktioniert“, sagte Horst. Nervös machen lassen wollte sich Österreichs Olympiaduo von der schwachen Vorstellung so kurz vor den Spielen aber nicht. „Wir sind erfahren genug, um zu wissen wie man richtig spielt“, versicherte Horst. „Es wird schwer, so ein Turnier abzuhaken. Aber genau das müssen wir tun“, ergänzte Doppler.
GEPA/Wolfgang JannachFür Österreichs Spitzenduo gab es in Klagenfurt nichts zu holen„Nichts zu verlieren“
In London wartet eine enorm schwierige Vorrundengruppe mit den brasilianischen Weltmeistern Emanuel und Alison, den Schweizern Patrick Heuscher und Jefferson Bellaguarda sowie den Italienern Paolo Nicolai und Daniele Lupo auf die Österreicher. „Darüber sollten wir uns aber nicht beschweren“, meinte Doppler. „So eine starke Gruppe kann sogar gut sein, weil wir darin nichts zu verlieren haben. Nach so einem schwachen Turnier, das wir hier gespielt haben, werden wir vielleicht ein bisschen unterschätzt.“
Keine Österreicher im Achtelfinale
Robin Seidl und Alexander Huber zogen am Freitag in Klagenfurt als einzige Österreicher in die Zwischenrunde ein, mussten sich dort aber Martins Plavins/Janis Smedins (LAT/16) 0:2 (-13, -20) geschlagen geben. Damit erreichte kein ÖVV-Team bei Damen oder Herren das Achtelfinale. So schlecht hatten Österreichs Beachvolleyballer beim Heimturnier zuletzt im Jahr 2000 abgeschnitten.
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Publiziert am 20.07.2012