Fischer erhält letzte Kitzbühel-Wildcard

Martin Fischer hat für seine guten Leistungen beim ATP-Turnier in Gstaad die letzte Wildcard für den Bet-at-home-Cup in Kitzbühel erhalten. Bedauern herrscht bei den Organisatoren hingegen über die Absage des Deutschen Tommy Haas.

Der Vorarlberger, der am Donnerstag in Gstaad den top gesetzten Janko Tipsarevic an den Rand einer Niederlage gebracht hatte, erhielt nach Andreas Haider-Maurer und Dominic Thiem die dritte Wildcard für das größte ATP-Turnier Österreichs im Sommer.

Allerdings hatten die Organisatoren auch eine herbe Enttäuschung zu verkraften. Am Vorabend der Auslosung sagte Deutschlands Altstar Tommy Haas, der zuletzt so großartig gespielt hat und neben dem Titel in Halle nun auch in Hamburg im Halbfinale steht, seinen Kitzbühel-Trip ab. Aus „persönlichen Gründen“ zog der 34-Jährige seine Nennung zurück. Auch Nikolaj Dawidenko (wegen Olympia) und Juan Carlos Ferrero wegen einer Verletzung werden nicht in die „Gamsstadt“ kommen.

„Absage trifft uns hart“

„Die Absage von Tommy Haas trifft uns natürlich besonders hart. Hut ab vor Titelverteidiger Robin Haase, Florian Mayer und Philipp Kohlschreiber, die trotz Olympia um den Turniersieg kämpfen werden“, erklärte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Die große Spieldichte ist nun zwar nicht mehr da, dafür wird die Chance der Österreicher umso größer“, hofft Antonitsch nach dem ersten Schock.

Kohlschreiber bestätigte seine Kitz-Teilnahme in Hamburg. „Ich habe eine Verpflichtung gegenüber dem Veranstalter. Ich rechne mir auch gute Chancen aus - auch wenn es im Hinblick auf Olympia eventuell ein bisschen eng werden könnte. Aber wenn es gut läuft, kann ich sicher viel Selbstvertrauen tanken und umso motivierter nach London reisen“, sagte die deutsche Nummer eins.

Publiziert am 20.07.2012