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Mit Schonkost den Aufstieg fixiert
Gegen die Polen wird allerdings wohl eine Steigerung notwendig sein. Den 4.100 Fans in der Keine-Sorgen-Arena wurde aus Rieder Sicht nämlich Schonkost geboten. Den Oberösterreichern war anzumerken, dass ihnen ein 0:0 zum Weiterkommen reicht, entsprechend passiv gingen sie auch zu Werke. Dank der Abschlussschwäche der Gäste wurde die Nullnummer aber über die Zeit gebracht.
Die Rieder hatten sich vorgenommen, selbst Akzente zu setzen und nicht auf ein 0:0 zu spielen. Der Auftritt war allerdings alles andere als berauschend. In der Offensive brachten die gegenüber dem Admira-Spiel am Sonntag an zwei Positionen veränderten Oberösterreicher fast überhaupt keine gelungenen Aktionen zustande. Gefährlich war vor der Pause nur ein Kopfball von Thomas Reifeltshammer nach einem Eckball, den Soligorsk-Goalie Juri Tsygalko parierte (41.).
Soligorsk vergibt Chance um Chance
Vom für den verletzten Topstürmer Rene Gartler aufgebotenen Spanier Guillem war überhaupt nichts zu sehen. Zudem passte auch die Abstimmung in der Defensive nicht, die konterstarken Weißrussen kamen der Führung einige Male sehr nahe. Ein Schuss von Aleksandr Grenkow (1.) ging genauso drüber wie ein Heber des starken Sergej Balanowitsch (5.). Zudem ging ein ansatzloser Abschluss von Balanowitsch nur knapp am Tor vorbei, nachdem Mario Reiter am Ball vorbeigeschlagen hatte (11.).
In den letzten zehn Minuten vor der Pause wurde es gleich noch dreimal brenzlich für die Innviertler. Thomas Gebauer hielt einen Sitko-Schuss (35.), der schön freigespielte Andrej Chachaturyan traf alleine stehend vor dem Ried-Goalie den Ball nicht (38.) und ein Schuss von Dimitri Osipenko aus guter Position ging am langen Eck vorbei (45.).
GEPA/Mathias MandlVor allem vor der Pause wurde der Rieder Abwehr gegen Soligorsk nicht fadWeißrussen geht die Luft aus
Zur Pause reagierte Ried-Coach Heinz Fuchsbichler und brachte den in der Startformation erwarteten Marcel Ziegl für den ebenfalls farblos gebliebenen Robert Zulj. Am Spielgeschehen änderte sich vorerst aber wenig bis gar nichts. Die Weißrussen hatten weiterhin mehr von der Partie und hätten sich die Führung verdient gehabt. Gebauer parierte einen Volleyschuss von Sitko (47.) und ein Schuss von Osipenko verfehlte das Tor (59.).
In der letzten halben Stunde verhalf Rieds Trainer dem Spanier Ivan Carril zu seinem Pflichtspiel-Comeback, für den ohne Chance gebliebenen Guillem war der Arbeitstag zu Ende. In der Schlussphase konnten die Weißrussen nicht mehr zusetzen, die Rieder begnügten sich mit dem Notwendigsten, brachten das Resultat über die Zeit. Damit sind die Rieder auch im achten Europacup-Heimspiel (vier Siege, vier Remis) im eigenen Stadion ungeschlagen geblieben.
EL-Qualifikation, zweite Runde, Rückspiel
Donnerstag:
Ried - Schachtjor Soligorsk 0:0
Keine-Sorgen-Arena, 4.100 Zuschauer, SR Lerjeus (SWE)
Hinspiel: 1:1 - Ried mit dem Gesamtscore von 1:1 aufgrund der Auswärtstorregel weiter
Ried: Gebauer - M. Reiter, Reifeltshammer, Riegler - Hinum, Hadzic, A. Schicker - Nacho, Zulj (46./Ziegl), Meilinger (88./Schreiner) - Guillem (59./Carril)
Soligorsk: Tsygalko - Roschkow, Januschkewitsch, Postnikow, Kolomits - Grenkow, Chachaturyan - Balanowitsch, Komarowski (79. Leontschik), Sitko (80. Rios) - Osipenko
Gelbe Karten: Reifeltshammer, Schreiner bzw. Roschkow
Die Besten: Reifeltshammer bzw. Balanowitsch, Grenkow, Osipenko
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Publiziert am 26.07.2012