Urteile im italienischen Wettskandal erwartet
Im Prozess zum italienischen Fußballwettskandal werden für Donnerstag die Urteile erwartet. Italienischen Medienberichten zufolge könnte es zu überraschenden Entscheidungen kommen.
Demnach wolle die Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbands (FIGC) die Juventus-Spieler Leonardo Bonucci und Simone Pepe freisprechen, ihren Trainer Antonio Conte jedoch in erster Instanz zu einer Sperre von zehn Monaten verurteilen. Der 43-jährige Coach würde dem Meister damit die gesamte Saison fehlen.
FIGC-Chefankläger Stefano Palazzo hatte für Conte eine Sperre von 15 Monaten gefordert, weil der Trainer zwei mutmaßliche Spielmanipulationen in der Saison 2010/11 bei seinem damaligen Club Siena nicht angezeigt haben soll. Insgesamt sind 25 Spieler, Trainer und Funktionäre sowie sechs Clubs wegen Ergebnisabsprachen in Rom angeklagt.
Publiziert am 08.08.2012