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„Österreich ein echter Gradmesser“
Der 49-Jährige Avci hatte die Nationalmannschaft nach dem Aus im EM-Playoff im vergangenen Herbst übernommen und richtete die Mannschaft wieder auf. Gegen die Slowakei und gegen Finnland setzte es zwar Niederlagen, dem stehen aber vier Siege (unter anderem gegen die EM-Teilnehmer Portugal und Ukraine) gegenüber. Zuletzt gelangen gar drei Siege in Folge. Die Österreicher hält der ehemalige Trainer von Istanbul BB für ein „interessantes und gefährliches Team, weil viele Spieler aus dem Kader in der deutschen Bundesliga unter Vertrag stehen“.
GEPA/Mathias MandlAvci hat seinem Team gegen Österreich Offensive verordnet„Österreicher als Kollektiv stark“
Avci überzeugte sich per Video der Juni-Länderspiele Österreichs (3:2 gegen die Ukraine, 0:0 gegen Rumänien) von den Qualitäten der Gastgeber. „Sie sind eine Mannschaft, die sich im Aufschwung befindet, ein echter Gradmesser“, betonte der Coach, dessen Truppe zum WM-Qualifikationsauftakt am 7. September auswärts auf die Niederlande trifft. Bedenken, dass Österreich ein zu schwacher Aufwärmpartner für das Duell mit „Oranje“ sei, wischte Avci vom Tisch. „Vom Fußballerischen her muss sich Österreich nicht vor den Niederländern verstecken.“
An der hohen Meinung von Avci über die ÖFB-Auswahl änderten auch die Ausfälle von David Alaba und Marko Arnautovic nichts. „Das sind zwar zwei wichtige Spieler, aber wir betrachten die Österreicher nicht als Team von Individualisten, sondern als Kollektiv, und da sind sie sehr stark.“ Der türkische Teamchef prophezeite für Mittwoch ein wahres Angriffsfeuerwerk von beiden Seiten. „Wir wollen offensiv agieren und ein gutes Spiel zeigen, und ich gehe davon aus, dass die Österreicher das auch möchten.“
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Publiziert am 15.08.2012