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Absteiger im freien Fall

Der Kapfenberger SV bleibt der schlechteste Bundesliga-Absteiger der vergangenen zehn Jahre. In der siebenten Runde der Ersten Liga kassierten die Steirer am Freitag beim 0:2 (0:1) gegen den FC Lustenau die dritte Niederlage und halten weiterhin bei nur vier Zählern.

Der erneut schwache Nachzügler aus der Steiermark ging durch Tore von Daniel Luxbacher (23.) und einen von Enes Novinic verwandelten Foul-Elfer (85.) k. o., musste aber rund eine halbe Stunde zu zehnt spielen. Während Lustenau erstmals in dieser Saison auch zu Hause über einen Dreipunkter jubeln durfte und sich vor dem Abendspiel zwischen Vienna und Altach auf Rang vier vorarbeitete, ist Kapfenberg saisonübergreifend bereits zwölf Partien en suite bzw. seit 21. April ohne Sieg.

Rote Karte für Wolf

Die Steirer hatten ihr Feuer eigentlich schon in den ersten vier Minuten verschossen, nachdem FC-Goalie Andreas Lukse zwei Chancen von Miguel Ramos und Dieter Elsneg vereitelt hatte. Beim ersten Gegentor präsentierte sich die Elf von Thomas von Heesen defensiv desolat, nach vorne ging in der Folge in einer spielerisch mäßigen Partie nur noch wenig. Als Patrick Wolf wegen wiederholten Foulspiels nach gut einer Stunde (63.) Gelb-Rot sah, war der Abend gelaufen.

Erste Liga, siebente Runde

Freitag:

FC Lustanau - Kapfenberg 2:0 (1:0)

Lustenau, Reichshofstadion, 1.200, SR Aiginger

Tore:

1:0 (23.) Luxbacher
2:0 (85.) Novinic (Foul-Elfmeter)

Lustenau: Lukse - Kloser (76./Tosun), Vucur, Haselberger, Dudu (86./Zellhofer) - Bolter - Luxbacher, Aydogdu, Felix, Osman (78./Terzic) - Novinic

Kapfenberg: Kostner - Standfest, Schönberger, T. Burgstaller (80./Felfernig), Pürcher - P. Wolf, Barragan, Sencar, Wendler (80./Weinberger) - Elsneg, Ramos (46./Kuljic)

Gelbe Karten: Dudu bzw. Barragan, Kuljic, Schönberger, Pürcher

Gelb-Rot: P. Wolf (63./wiederholtes Foulspiel)

Die Besten: Lukse, Bolter, Vucur bzw. keine

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Publiziert am 24.08.2012