Brier beendet Gleneagles im Hinterfeld
Sein erster Einzug ins Preisgeld nach sieben verpassten Cuts in Folge hat Markus Brier kein Glück gebracht. Der Österreicher musste am Sonntag die Finalrunde der Johnnie Walker Championship in Gleneagles (1,4 Mio. Pfund) kurioserweise wegen einer ungeraden Spieleranzahl als erster Flight ganz alleine, also nur mit Caddie und einem Zähler, bestreiten und kam über eine 78er-Runde nicht hinaus. Bei insgesamt 15 über Par belegte der Wiener mit Rang 67 nur den letzten Platz in den Preisgeldrängen.
„Das Spielen ohne Partner war kein Problem, da stört wenigstens niemand. Schlimmer war das frühe Aufstehen“, sagte Brier nach dem Abschluss der Finalrunde. „Ich habe versucht, wenigstens eine gute Trainingsrunde draus zu machen.“ Der Österreicher reist aus Schottland direkt in die Schweiz, wo nächste Woche in Crans Montana die Omega European Championships stattfinden. Dort ist auch Bernd Wiesberger wieder dabei.
Der Sieg in Gleneagles holte sich der Schotte Paul Lawrie mit 16 unter Par vier Schläge vor dem Australier Brett Rumford. Platz drei ging mit fünf Schlägen Rückstand auf den Sieger an Romain Wattel (FRA), Maarten Lafeber (NED) und Fredrik Andersson Hed (SWE).
Publiziert am 26.08.2012