Favoritensiege bei Diamond League in Birmingham
Hürdensprinter Aries Merritt hat am Sonntag auch beim Diamond-League-Meeting in Birmingham überzeugt. Den Weltrekord von 12,87 Sekunden verpasste der US-Olympiasieger in 12,95 aber erneut knapp.
Der US-Amerikaner lief zum achten Mal in diesem Jahr unter 13 Sekunden, sechsmal davon bei regulären Windbedingungen. Seine persönliche Bestzeit steht seit dem Olympiafinale von London vor zweieinhalb Wochen bei 12,92. „Es war nicht mein bestes Rennen“, sagte Merrit in Birmingham.
Eine starker Auftritt gelang auch Carmelita Jeter über 100 m. Die Olympiazweite erzielte bei 0,7 m/s Rückenwind in 10,81 Sekunden die viertbeste Zeit in diesem Jahr. Damit ließ die US-Amerikanerin der jamaikanischen Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (10,90) keine Chance.
Doppelolympiasieger Farah ungefährdet
Gespannt war man auf den ersten Auftritt von Tyson Gay über 200 m seit mehr als zwei Jahren. Der Olympiavierte über 100 m hatte sich zuletzt wegen diverser Verletzungen auf die kürzere Sprintdistanz konzentriert. Lange sah es danach aus, als könnte Gay sein „Comeback“ auf der halben Stadionrunde siegreich gestalten. Im Finish zog aber der Jamaikaner Nickel Ashmeade noch an ihm vorbei und distanzierte den US-Star in 20,12 Sekunden um neun Hundertstel.
Einen ungefährdeten Sieg feierte Publikumsliebling Mo Farah über zwei Meilen. Dem Endspurt des Olympiasiegers über 5.000 und 10.000 m hatte niemand etwas entgegenzusetzen. Im Diskuswurf feierte der Deutsche Robert Harting seinen 32. Sieg in Serie.
Publiziert am 26.08.2012