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UEFA-Berufungssenat lehnt Einspruch ab

Der Einspruch von Dänemarks Fußballteamstürmer Nicklas Bendtner in der „Unterhosen-Affäre“ während der Fußball-EM in Polen und der Ukraine ist vom Berufungssenat der UEFA am Dienstag zurückgewiesen worden. Der 24-jährige Arsenal-Angreifer bleibt damit für ein Spiel gesperrt.

Das dänische Nationalteam muss somit am 8. September beim WM-Qualifikationsauftakt gegen Tschechien ohne ihn auskommen. Zudem blieb die Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro, die er allerdings bereits gezahlt hatte, aufrecht. Für den dänischen Angreifer gab es aber auch eine positive Nachricht: Er wird vom italienischen Spitzenclub AC Milan umworben.

Nicklas Bendtner zeigt den Bund seiner UnterhoseAP/Michael ProbstDiese Unterhose sollte „Glück“ bringen, sie brachte aber nur eine hohe Strafe

Bendtner hatte nach seinem zweiten Tor beim 2:3 im EM-Gruppenspiel gegen Portugal in Lwiw beim Jubeln sein Trikot hochgezogen und damit den Schriftzug einer irischen Wettfirma auf der Unterhose entblößt. Der Disziplinar- und Kontrollausschuss der UEFA wertete das nun als plumpe Werbung, die den Spielern bei der EM strikt untersagt ist.

Der Stürmer hatte sich damit gerechtfertigt, dass die Unterhose ein Geschenk eines Bekannten gewesen sei, dem die Wettfirma gehört. „Ich habe die Hose von einem Kumpel geschenkt bekommen. Sie sollte mir nur Glück bringen“, versuchte sich Bendtner zu rechtfertigen.

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Publiziert am 28.08.2012