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Auch Serena Williams souverän
Bei den Herren schafften auch die Nummern fünf und sechs, Jo-Wilfried Tsonga (FRA) und Tomas Berdych (CZE), sicher die ersten Hürden, während sich der als Nummer zehn gesetzte Argentinier Juan Monaco von Guillermo Garcia Lopez aus Spanien eine 2:0-Satzführung noch entreißen ließ. Es war eine von insgesamt sieben Fünfsatzpartien am zweiten Tag des mit 25,526 Millionen Dollar dotierten letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres.
Djokovic im Eiltempo
Auch die Nummern 14 und 15, Alexander Dolgopolow und Milos Raonic aus der Ukraine bzw. Kanada, setzten sich gegen Jesse Levine (USA) bzw. Santigao Giraldo (COL) erst im Entscheidungssatz durch. Ebenso der Doppel-Partner von Jürgen Melzer, Philipp Petzschner, nach 0:2-Satzrückstand gegen „Marathon“-Spezialist Nicolas Mahut aus Frankreich.
Von einem Marathon war bei den Topstars keine Rede. Djokovic zeigte bei seinem ersten Auftritt, dass er heuer wieder einiges vorhat in Flushing Meadows. In nur 73 Minuten überrollte der 25-jährige Serbe den Italiener Paolo Lorenzi mit 6:1 6:0 6:1 in der Abendsession im Arthur-Ashe-Stadion. „Mein Spiel war vom Start bis zum Ende großartig“, freute sich Djokovic, der im Vorjahr drei von vier Majors gewonnen hat und heuer Australian-Open-Sieger ist.
Williams-Schwestern weiter
Auch der zweite Teil der Abendsession verlief mehr als einseitig: Serena Williams gönnte weder US-Landsfrau Coco Vandeweghe noch den fast 24.000 Zuschauern im größten Tennis-Stadion der Welt im Anschluss viel Zeit auf dem Platz. Neben Williams entledigte sich auch die Weltranglistenzweite Agnieszka Radwanska schnell ihrer ersten Aufgabe. Von einer Schulterverletzung in der Vorwoche war bei der Polin beim 6:1 6:1 über Nina Bratschikowa nichts mehr zu bemerken.
Auch Serenas Schwester Venus Williams zeigte, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört. Beim 6:3 6:1 über Landsfrau Bethanie Mattek-Sands servierte sie einmal 199 km/h schnell, das bisher schnellste Damen-Service der diesjährigen US-Open-Auflage. Die Weltranglisten-46., die nun auf die Nummer sechs, Angelique Kerber aus Deutschland, trifft, hofft, dass sie es noch einmal zurück in die Top Ten schafft. „Ich fühle, dass ich es noch in mir habe.“
Wozniacki überraschend out
Vielleicht noch in sich hat es auch Caroline Wozniacki - doch nicht bei den US Open. Die Nummer acht des Turniers musste sich gleich zum Auftakt gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu glatt mit 2:6,2:6 verabschieden. David Nalbandian hat das argentinische Duell mit Juan Martin del Potro wegen einer Verletzung platzen lassen. Er wird von einem Lucky Loser ersetzt.
Bereits zum zweiten Mal geht am Mittwoch Olympiasieger Andy Murray auf den Platz. Eine Sensation gab es auch im Doppel-Bewerb zu vermelden. Mit einem Sieger der US-Youngsters Jack Sock/Steve Johnson über die top gesetzten Max Mirnyi/Daniel Nestor (BLR/CAN) hätte keiner gerechnet, die Lokalmatadore gewannen 1:6 7:6 (7/4) 6:2.
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Publiziert am 29.08.2012