Melzer/Petzschner erhalten Wildcard
Ein Jahr nach ihrem US-Open-Triumph im Doppel haben Jürgen Melzer und sein deutscher Partner Philipp Petzschner den Meldeschluss für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres verschlafen. Was im Normalfall eine verpasste Teilnahme zur Folge hat, blieb für die Titelverteidiger aber ohne Folgen: Das Duo erhielt eine Wildcard.
„Der eine ist davon ausgegangen, dass es der andere macht“, sagte der deutsche Davis-Cup-Spieler Petzschner am Dienstag in New York. Irgendwie habe man sich mit der Anmeldefrist vertan. Und während die Frist endete, saßen dann beide leider im Flugzeug. „Also haben wir eine Wildcard angefragt“, räumte Petzschner mit einer Mischung aus Scham und Amüsement ein.

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Beinahe hätten Petzschner/Melzer ihren US-Open-Titel nicht verteidigen dürfen
„Das Glück ist mit den Dummen“
Die strengen Turnierorganisatoren gewährten dem vergesslichen Duo, das auch schon den Wimbledon-Titel holte, schließlich eine von sieben Wildcards für die Doppel-Konkurrenz. Das als Nummer zehn gesetzte Duo trifft nun in der ersten Runde auf die Australier Ashley Fisher und Jordan Kerr.
Zuvor war Petzschner in sämtlichen Sozialen Netzwerken mit Fragen gelöchert worden, ob er künftig nicht mehr mit Melzer Doppel spielen wolle, ob einer verletzt sei, ob sie sich gestritten hätten oder warum sie nicht bei den US Open an den Start gehen würden. „Ich hab mich zunächst gar nicht getraut, darauf zu antworten“, erzählte Petzschner. „Ich nehme die Schuld jetzt einfach mal auf mich. Das war absolut dämlich, aber ab und zu ist das Glück mit den Dummen.“
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