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„Es geht ja gut los“

Superstar Oscar Pistorius hat gleich bei seinem ersten Paralympics-Auftritt in London für einen tollen Weltrekord über 200 m gesorgt.

Oscar Pistorius läuft

AP/Lefteris Pitarakis

Pistorius auf dem Weg zur neuen Bestmarke

Der Südafrikaner unterbot am Samstagabend in seinem Vorlauf die kurz zuvor aufgestellte Bestmarke mit 21,30 Sekunden um mehr als eine Sekunde und steht damit souverän im Finale am Sonntag. Die Qualifikation dafür verpasste der Österreicher Robert Mayer, der als Fünfter seines Vorlaufes in 24,67 knapp scheiterte.

Nachdem der Weltrekord schon im Vorlauf, in dem Mayer lief, das erste Mal gefallen war, drückte Pistorius anschließend die Marke in der Klasse T44 auf 21,30. „Ich weiß nicht, ob mir wieder so viele Medaillen wie in Peking gelingen, aber es geht mit dem Weltrekord ja gut los“, sagte Pistorius. Der Südafrikaner hatte vor vier Jahren dreimal Gold geholt und war zuletzt auch bei den Olympischen Spielen über 400 m bis ins Halbfinale gelaufen.

Konkurrenz durch Sprinter Smith

Im Kampf um den Titel des „Königs der Leichtathletik“ hat Pistorius aber starke Konkurrenz. Der blinde Sprinter Jason Smith, der in Florida mit Tyson Gay trainiert, gewann die 100 m in der Klasse T13 in 10,46 Sekunden. Damit avancierte der Ire zum schnellsten Paralympics-Sprinter der Welt.

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