Rapid schließt zwei Fangruppen aus

Der SK Rapid Wien hat nach den Fanvorfällen im Europa-League-Auswärtsspiel gegen PAOK Saloniki eine erste Maßnahme getroffen. Zwei Fangruppierungen, die zu keinem Zeitpunkt als offizielle Fanclubs des Vereins geführt wurden, werden künftig bei Rapid-Spielen - auf nationaler und internationaler Ebene sowohl daheim als auch auswärts - nicht mehr zugelassen sein. Das gaben die Wiener am Mittwoch bekannt.

Man habe in der Vergangenheit oft den Dialog mit diesen (nicht genannten) Gruppierungen gesucht, dabei aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass diese „mit dem Verein nichts zu tun haben wollen“. Die Entscheidung wurde aufgrund zahlreicher Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit, die dem Verein direkt oder indirekt Schaden zufügten, getroffen.

Der Ausschluss der namentlich bekannten Mitglieder aus dem Vereinsleben erfolgt auf zweierlei Art: sofern vorhanden, durch den Entzug von Vereinsmitgliedschaften sowie durch die Verhängung von vorerst auf fünf Jahre ausgesprochenen Hausverboten. Für den gleichen Zeitraum wird es für diese Personen keine Karten für Auswärtsspiele geben, weiters wird ein österreichweites Stadionverbot bei der Bundesliga beantragt.